Lamellen bzw. Lamellenvorhänge für Büros werden für Wohnzimmer oder Schlafzimmer beliebter (vom 12.12.08)

In einer Arztpraxis oder einer Rechtsanwaltskanzlei gehören sie schon seit Jahren zum Inventar: Lamellenvorhänge aus senkrechten Lamellen, die um 180 Grad verstellt und zur Seite geschoben werden können. Doch mittlerweile richten sich auch immer mehr private Haushalte mit den Senkrechtlamellen ein, da viele Stoffe aus hochwertigen Materialien und den unterschiedlichsten Farben ausgewählt werden können. Ferner ist die Handhabung sehr einfach und der Kunde erhält einen sehr flexiblen Vorhang, mit dem das Tageslicht individuell reguliert werden kann.

Zwei Lamellengrößen sind in der Auswahl am beliebtesten: 89mm und 127mm-breite Lamellen. Mit der 89mm-breiten Variante bestückt man eher weniger große Fronten bis 300cm-Breite. Dagegen werden die größeren 127mm-breiten Stofflamellen eher für größere Fenster bzw. Türen verwendet, oder auch als Raumtrenner artentfremdet genutzt. Bei der Auswahl der Lamellengröße sollte man darauf achten, dass das Lamellenpaket (die zur Seite geschobenen Lamellen) nicht zu groß wird und in die Fensternische zu sehr hineinsteht. Da man mit größeren Lamellen eine geringere Anzahl benötigt, ist das Paket für 127mm-breite Lamellen geringer.

Die Montage eines Lamellenvorhanges ist denkbar einfach. Die beiden häufigsten Varianten sind die Decken- und die Wandmontage. In beiden Fällen hängt der Vorhang vor der Wand. Bei der Deckenmontage wird das Kopfprofil, in dem die Lamellen eingehängt werden, unter die Decke in Metallhalter gesetzt, die zuvor festgeschraubt werden mussten. Diese Halter werden auch Deckenclipse genannt. Nun werden die Senkrechtlamellen eingehängt, die Kunstoffgewichte unten hineingeschoben und die Verbindungskette seitlich an die Gewichte geclipst. Bei der Wandmontage ist der Vorgang ähnlich, nur werden entsprechende Wandhalter anstelle der Deckenclipse verwendet.Lamellenvorhang-blau

Bei der Auswahl der Bedientechnik  sollte darauf geachtet werden, dass ein Monokettensystem verwendet wird. Dieses ist wesentlich haltbarer als das billigere Schnur/Ketten-System, bei dem mit Hilfe der Schnüre die Lamellen zur Seite und mit der Bedienkette gewendet werden können. Bei dem Monokettensystem werden das zur Seite schieben und das Wenden lediglich mit der Kette durchgeführt. Die Anfälligkeit des Schnur-/Ketten-Systems resultiert im wesentlichen aus einer möglichen Falschbedienung, die jedoch häufig durch Unwissenheit auftritt. Und zwar werden die Lamellen im geschlossenen Zustand zur Seite geschoben, wodurch die Abstandhalter im Kopfprofil gestaucht werden. Das Ergebnis ist ein lautes Rattern bzw. Knackgeräusche, das bei wiederholter Fehlbedienung zum Komplettausfall des Lamellenvorhanges führen kann.

Die Monokettenbedienung verwenden wir z.B. für unsere Lamellenvorhänge nach Maß, die Sie in unserem Lamellen-Shop bestellen können.

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