Rouven Rieper berichtet über Motivation, Idee und Durchführung des Adventskalender Gewinnspiels von Rollo Rieper

Der Anstoß zum Gewinnspiel durch einen Mitbewerber

Bei einer Recherche im Internet, über die ich herausfinden wollte, was sich unsere Mitbewerber wohl mal wieder so haben einfallen lassen, stieß ich auf ein wirklich originell gemachtes Gewinnspiel von unserem wohl größten Konkurrenten im Raum Bremen/Lilienthal. Hier wurde ein iPod Nano an Facebook-Mitglieder verlost, wenn diese dort den „Gefällt mir“-Button klickten. Diese Idee war sicherlich nicht neu, aber wirklich genial umgesetzt worden. Auf diese Weise neue Facebook-Fans zu erhalten fand ich klasse.

Nachdem ich einem der Geschäftsführer unseres Mitbewerbers telefonisch für die Durchführung und die Machart des Gewinnspiels meine Anerkennung ausgesprochen hatte (das Lob meinte ich übrigens tatsächlich ehrlich), waren gleichzeitig sämtliche meiner Kampfesgeister geweckt: „Wir müssen auch ein Gewinnspiel organisieren, allerdings größer, origineller, besser!“, sagte – nein – brüllte ich förmlich Rene Wittwer und Thomas Persson (unseren beiden Verkaufsleitern) entgegen.

Die Idee zum Adventskalender Gewinnspiel

Verschiedene Ideen kamen auf den Tisch. Zunächst hieß es: „Machen wir doch einfach auch einen solchen Werbefilm wie der Mitbewerber, mit genau den gleichen verkleideten Protagonisten, quasi mit einem kleinen Augenzwinkern gegenüber unserer Konkurrenz“. Diese Idee gefiel mir, allerdings würden unsere Onlinekunden aus München, Wien oder Zürich gar keinen Bezug auf das regional gehaltene Gewinnspiel unseres Mitbewerbers haben. Somit würde sich die Originalität stark in Grenzen halten. Im übrigen wollte ich ein Gewinnspiel machen, um mich bei allen Kunden dieses Geschäftsjahres zu bedanken, natürlich auch gerichtet an unsere Onlinekunden.

Die Idee zu unserem Gewinnspiel entstand – wie so oft – im Gespräch mit meiner Frau Nicole. Im Auto zum Reittraining fahrend fragte ich sie, was wir denn machen und organisieren könnten. Sie sagte, es wäre sicher ein Leichtes, alle Lieferanten und befreundete Sponsoren anzusprechen, ob sie sich beteiligten. Die Frage war nur, wie wir das Gewinnspiel verpacken wollten. Ich sagte, wir müssten die Aktualität unserer Internetseiten bzw. der Social-Networks (Facebook, Twitter, YouTube) unbedingt mit einbinden. Am besten über tagesaktuelle Filme, in denen jeweils täglich der Gewinner live gezogen werden würde. Quasi eine Sendung, die immer zur gleichen Zeit ausgestrahlt werden sollte. „Wie sieht´s aus mit einem Adventskalender?“, fragte meine Frau. „Klasse Idee!“, rief ich. „In diesem Adventskalender vom 01.12. bis zum 24.12. können wir alle Preise täglich unterbringen, haben den Live-Charakter und die Kunden schalten hoffentlich täglich auf die Verlosung hinfiebernd wieder ein“.

Die Durchführung und Organisation

Gesagt – getan. Unsere Tanja Wittwer wurde damit beauftragt, Sponsoren und Lieferanten anzusprechen, um möglichst viele, tolle Preise zusammen zu bekommen. Einen Teil der Akquise übernahm ihr Mann Rene Wittwer sowie meine Wenigkeit mit unseren Lieferanten, die mir meistens zum Glück mal wieder nicht nein sagen konnten. An dieser Stelle nochmal: herzlichen Dank an alle unsere Lieferanten und Sponsoren für die tollen Preise.

Nachdem wir alle Preise zusammenhatten, erzählte ich unsere Idee des Gewinnspiels unseren Mitarbeitern und Programmierern bei einem von Andy und Alex gesponserten Frühstück (beide sind kürzlich Väter geworden). Unsere Programmierer waren allerdings alles andere als begeistert. Schließlich kam ich mit unserer Idee genau zwischen Seitenneuprogrammierung und Neuproduktaufnahme im Onlineshop. Andy tat zunächst so, als ob er gar nichts gehört hätte (das macht er immer, wenn er meint, der Rieper hat mal wieder eine seiner bekloppten Ideen). Nach kurzer Überzeugungsarbeit ging´s los. Ich berichtete mit Übereifer, dass wir schon tolle Preise zusammenhätten, ich schon mit unserem Filmemacher Dennis telefoniert hätte, und er gerne mit dabei sein wollte. Langsam sprang damit der Funke auf unsere Mitarbeiter über.

Ich weiß nicht genau, was uns in den letzten Wochen mehr angespornt hat. Entweder die Motivation, mit unserem Projekt besser als der Mitbewerber zu sein oder einfach nur das tolle gemeinsame Arbeiten und das zusehens wachsende Ergebnis, das tatsächlich immer besser wurde. Unser Max malte tolle Bilder und Marilena gab unserem Projekt die notwendige „weibliche“ Note. Marco programmierte wie gewohnt in php, dass alle nur staunten und Andy kombinierte die Bilder und die Texte gestalterisch in einer Weise, dass ich einfach nur begeistert war.

Für die nächsten Wochen arbeiteten wir darauf hin, dass der Start heute, am 15.11.2010, sein sollte.

Der erste Drehtag

Am letzten Freitag war das Filmteam zum ersten Mal in unserem Geschäftshaus in der Humboldtstraße. Etwas gewöhnungsbedürftig für mich war zunächst, dass ich die beiden Filmemacher, die uns besuchten, im Vorfeld nicht kannte. Dennis, der sonst immer die Filme für uns mit einem Studienkollegen gemeinsam aufgenommen hatte, konnte am ersten Drehtag leider nicht dabei sein, weil er ein anderes wichtiges Projekt drehen musste. „Vertrau´mir!“, beschwichtigte mich Dennis am Telefon. „Ich schicke Dir nicht irgendeinen Kollegen, sondern meinen Freund Marc und seine Freundin Caro.“ Er meinte weiter, er hätte schon zahlreiche Projekte erfolgreich zusammen mit ihm durchgeführt. Diese Sätze beruhigten mich zwar ein wenig, trotzdem wusste ich nach wie vor nicht, was mich erwartete und vor allem, wie Marc und Caro denn wirklich als Menschen sein und letztlich, wie sie arbeiten würden.

Sie kennen das sicherlich, manchmal haut es mit der Chemie einfach nicht so hin, wie es eigentlich sein soll. Aber nach Ablauf des ersten Drehtages musste ich sagen, es hatte alles super funktioniert und die Ergebnisse konnten sich glaube ich sehen lassen. Als Marc und Caro Freitag gegen 11.00 Uhr in Bremen ankamen, waren sie mir auf Anhieb sympatisch. Gerade die spontanen Ideen von den beiden und die geduldige Sorgfalt, wie sie die Aufnahmen mit meinem Hund Snypi, unseren Mitarbeitern und auch mit meiner zappeligen Figur in den Kasten brachten, waren einfach genial.

Um immer die Nähe zum Laden und den Mitarbeitern beizubehalten, bauten wir in unserer Bremer Filiale in der Humboldtstraße kurzerhand ein kleines Filmstudio auf. Marc und Caro hatten alle Filmutensilien mitgebracht. Da wir zunächst drei Filme (ein Intro für die Hauptseite RolloRieper.de, ein Film für die Hauptgewinnspielseite sowie ein extra Dreh für YouTube) aufnehmen wollten, arbeiteten wir bis in die Abendstunden. Danach verabredeten wir uns für das Wochende, um alles weitere zu besprechen.

Beginn des Gewinnspiels

Samstag und Sonntag kamen die ersten Entwürfe von Marc per EMail zu mir. Meine Frau Nicole und ich schauten uns die Filme an und lachten mal wieder über unseren Hund Snypi am meisten. Nach kleineren Verbesserungen pflegten Marco und Andy die Filme heute morgen auf unseren Seiten ein. Vom heutigen Tage an kann also jeder/jede, der/die

das 18. Lebensjahr vollendet hat und in Deutschland wohnt, an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Ganz nach dem Vorbild des Mitbewerbers braucht zur Teilnahme lediglich der „Gefällt mir“-Button auf der Hauptseite von unserem Gewinnspiel geklickt werden. Alle Nichtfacebook-Mitglieder können einfach das Gewinnspielformular ausfüllen.

Ich wünsche allen teilnehmenden Kunden und denen, die es hoffentlich bald werden möchten, viel Glück bei der Teilnahme an unserem Adventskalender Gewinnspiel.

Für weitere Informationen zum Gewinnspiel bitte einfach auf das Bild von Snypi im Gewinnspiel klicken.

2 thoughts on “Rouven Rieper berichtet über Motivation, Idee und Durchführung des Adventskalender Gewinnspiels von Rollo Rieper

  1. Gratulation! Sehr gelungener neuer Internetauftritt. 🙂

    MfG

    Aichinger

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