Rollo Rieper Blog

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Bandscheibenvorfall im Halswirbel-Bereich – was nun? Operation oder Krankengymnastik?

Kennen Sie diese quälenden Schmerzen? Ziehen vom Halswirbel direkt in den Arm. Man weiß nachts nicht mehr, wie man schlafen soll bzw. sich hinlegen soll und morgends nach dem Aufstehen sind die Schmerzen nicht auszuhalten. Dann haben Sie wahrscheinlich genauso wie ich einen Bandscheibenvorfall zwischen zwei Halswirbeln. Was wollen Sie jetzt tun? Lieber erst einmal Krankengymnastik oder gleich die Operation? Dazu möchte ich Ihnen gerne meine Geschichte erzählen, die dazu geführt hat, dass ich heute nach relativ kurzer Zeit wieder schmerzfrei bin.

Vor eineinhalb Jahren habe ich mit dem Reiten angefangen. Wenn Sie auch Reiter sind, bekommen Sie jetzt bitte keinen Schreck. Ich bin gestern das erste Mal wieder nach sechs wöchiger Abstinenz auf mein Pferd gestiegen und wieder durch die Halle galoppiert. Und ich hab’s zum ersten Mal seit langem wieder schmerzfrei genossen. Mit einem Bandscheibenvorfall zu reiten – davon wird Ihnen vielleicht schon jemand abgeraten haben. Meine Erfahrung dazu ist, dass man mit akuten Rückenschmerzen, stammen Sie vom Halswirbel oder vom Lendenwirbel, niemals auf ein Pferd steigen sollte. Denn meine Schmerzen sind durch meine zum Teil disharmonischen Bewegungen immer schlimmer geworden und haben dazu geführt, dass die Bandscheibe tatsächlich “vorgefallen” ist. Als Rehabilitationsmaßnahme ist Reiten jedoch hervorragend (wie gesagt, immer nur, wenn man schmerzfrei ist). Denn das gerade Sitzen und die Anspannung im Rücken sind sicherlich als sportliche Betätigung, die eine Stärkung der Rückenmuskulatur zur Folge hat, nicht verkehrt. Immer vorausgesetzt, Sie sind entweder ein erfahrener Reiter oder haben eine(n) hervorragende(n) Trainer(in).

Aber zurück zu meinem Bandscheibenvorfall. Nachdem ich sieben Wochen mit immer schlimmer werdenden Schmerzen zu kämpfen hatte, beschloss ich, nun endlich mal zum Arzt zu gehen (Männer zögern den Arztbesuch offensichtlich immer ein wenig länger raus als Frauen, oder?). Mein Hausarzt empfahl Herrn Dr. Pfeiffenberger in Bremen-Schwachhausen.

Nachdem ich zunächst geröntgt worden war, versuchte mich der Orthopäde einzuränken, was ihm zunächst spürbar auch gelang. Am nächsten morgen nach dem Aufstehen hatte ich jedoch wieder diese Schmerzen, so dass ich zwei Tage darauf wieder zum Arzt ging. Diesmal machte er ein paar Übungen mit meinem Arm, verschrieb mir Schmerzmittel und schickte mich zur Kernspintomografie.

Die nächsten beiden Besuche beim Orthopäden Herrn Dr. Pfeiffenberger verliefen ähnlich, nur dass ich noch zusätzlich eine Kortisonspritze bekam sowie Kortisontabletten einnehmen sollte. Alles half immer nur bedingt. Meistens morgends hatte ich, wie gesagt, extreme Schmerzen, die mich auch nicht mehr konzentriert arbeiten ließen. Auf den Bildern der Kernspintomografie konnte man nun eindeutig erkennen, dass ich nach Aussage des Arztes “keinen unerheblichen Bandscheibenvorfall” hatte.

So langsam fing ich an, mich im Internet über meine Krankheit schlau zu lesen. Da war von Kliniken die Rede, die wahre Wunderheilmethoden anboten, die aber meistens nicht von der Krankenkasse als gängige Verfahren akzeptiert bzw. zu weit weniger als 100% finanziert wurden. Und so beschloss ich, wieder zum Orthopäden zu gehen. Nur am Rande sei erwähnt, dass man in Bremen bei Ärzten mit gutem Ruf nicht selten zwei Stunden warten muss. Aber für seine Gesundheit nimmt man das ja gerne in Kauf, oder?;-)

Mein Arzt schien mir zum ersten Mal nicht ganz so sicher zu sein wie sonst und wollte sich gerne, so drückte er sich aus, “eine zweite Meinung eines Neurochirurgen einholen”. Nach meiner Überweisung bekam ich zeitnah einen Termin im sehr netten Sekretariat von Herrn Dr. med. Jochen Kiemle, Facharzt für Neurochirurgie in der Paracelsus-Kurfürstenklinik, Bremen. Dort angekommen, bekam ich sofort einen positiven Eindruck, in welcher Art und Weise Dr. Kiemle mit seinen Patienten sowie mit seinem Kollegen Herrn Dr. med. Wolfdietrich Boos, den er zu einer kurzen und sehr freundlichen Unterredung auf dem Flur traf, umging.

Auch bei diesem Arztbesuch musste ich zunächst wieder einfache Übungen mit meinem linken, sehr schmerzenden Arm machen, damit Dr. Kiemle erkennen konnte, inwieweit schon Lähmungserscheinungen oder ein Kraftverlust vorhanden sein würden. Danach erklärte er mir, welche Möglichkeiten es gäbe, OP oder konservative Massagen bzw. Wärmetherapie und Krankengymnastik. Ich war sehr beruhigt, als mir der Doktor zunächst zur konservativen Therapie riet, da ich vor einer Operation ziehmlichen Respekt (um es vorsichtig zu beschreiben;-)) besaß.

Nach zehn Tagen Krankengymnastik, die zwar angenehm war, jedoch gegen den Bandscheibenvorfall nicht so recht helfen wollte, musste ich immer wieder an die Worte von Herrn Dr. Kiemle denken, der in unserem ersten Gespräch nach Ansicht meiner Kernspinbilder gesagt hatte:”Dieser Bandscheibenvorfall kann mit Massagen und Gymnastik zwar gehemmt werden, wird aber niemals zurückgehen können.” Diese Worte sowie die vertraulich und sehr erfahren wirkende Art von Herrn Dr. Kiemle überzeugten mich schließlich, eine Operation über mich ergehen zu lassen. Und ich muss sagen:”Es war eine der besten Entscheidungen meines bisherigen Lebens!”

Nachdem das Krankenhaus einige Blutwerte sowie ein aktuelles EKG von mir abverlangt hatte, wurde ich nach der Aufnahme am nächsten Morgen mit einer “Sch…-Egal-Tablette” gefüttert und die Operation begann. Während der einstündigen OP wurde zunächst die Entzündung abgesaugt und ein sogenanntes Körbchen aus Kunstoff zwischen die Wirbelkörper gesetzt, das den Abstand zwischen den Wirbeln wahren soll. Sehr beruhigend war auch hier die Methode, und zwar, dass Herr Dr. Kiemle von vorne am Hals einen kleinen etwa 5cm langen Schnitt machte. Auf diese Weise, so erklärte er mir, kommt er wesentlich besser an die Entzündung heran, richtet nicht so viel “Flurschaden” an und das Risiko, Rückenmark oder Nerven zu verletzen ist bei dieser Operationsmethode sehr gering.

Nach etwa zwei Stunden wurde ich aus der Narkose wach. Als erstes bewegte ich meinen linken Arm, um zu spüren, ob noch ein Schmerz vorhanden war. Erstaunlicher Weise war von der ersten Minute nach der OP an kein Schmerz mehr zu merken. Lediglich das Kribbeln in Daumen und Zeigefinger, das ich zuletzt noch zusätzlich verspürt hatte und das etwas schlaffe Gefühl im Arm, sollten erst einige Tage später verschwinden. Als einzigen Schmerz verspürte ich eine Art sehr starken Muskelkater im Nackenbereich, der wohl vom Überstrecken des Kopfes während der OP rührte und Halsschmerzen, die nach Aussage des Doktors vom Beatmungsschlauch der Narkoseärztin kamen.

Heute, etwa drei Wochen nach der OP kann ich Ihnen berichten, dass ich mit der Operation und dem Ergebnis sehr zufrieden bin. Hin und wieder verspüre ich noch ein kleines Zwicken im Nacken bzw. in der Halswirbelsäule, das aber sicherlich nach Abschluss der Rehamaßnahmen, die noch etwa zwei Wochen dauern sollen, ganz abgeklungen sein sollte.

Abschließend kann ich Ihnen bei einem akuten Bandscheibenvorfall, der so stark ist, das er durch konservative Maßnahmen nicht in den Griff zu bekommen ist, nur eine Operation eines Arztes Ihres Vertrauens empfehlen. Wenn Sie sich mit Ihrer Arztwahl unsicher sind, würde ich Ihnen Herrn Dr. med. Jochen Kiemle ans Herz legen. Übrigens lagen auch die Schwestern, alle anderen Mitarbeiter im Krankenhaus sowie das Essen meiner Meinung nach weit über dem Durchschnitt anderer Krankenhäuser, so dass ich die Paracelsus-Kurfürstenklink in Bremen nur empfehlen kann.

Und was haben Sie bisher erlebt? Schreiben Sie mir doch bitte einfach in diesem Blog über Ihre Erfahrungen oder stellen Sie mir gerne Fragen zum Thema. Ich werde versuchen, sie so gut wie möglich zu beantworten.

Übrigens richtig aufregen konnte ich mich vor allem über die Leute, die irgendwo in der Verwandschaft 100 prozentig jemanden kennen, der schon einen Bandscheibenvorfall gehabt hat. Die reinsten Horrorgeschichten wurden mir erzählt: “Sei bloß vorsichtig. Das kann bis zur Lähmung führen” oder “mit einer Operation an der Wirbelsäule ist nicht zu spaßen…”. Sehr beruhigend ist es doch da, sich offensichtlich für den richtigen Arzt und die richtige Operationsmethode entschieden zu haben, oder?

Ihr Rouven Rieper

Rouven Rieper

Inhaber der Firma Rollo Rieper. Diplom-Oekonom, Sachverständiger für Sonnenschutz sowie Bausachverständiger.

101 Kommentar zu “Bandscheibenvorfall im Halswirbel-Bereich – was nun? Operation oder Krankengymnastik?

  1. ich wurde auch von Herrn Dr.Jochen Kiemle an der Bandscheibe operiert,das war das beste was mir passieren konnte.Es stimmt auch die Paracelsus-Kurfürstenklinik ist sehr zu empfehlen.Man fühlt sich da richtig gut aufgehoben.Keine genervten Krankenschwestern und einen super Arzt.Was will man als Patient mehr?

  2. Hallo Frau Wasmuth,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie geht´s Ihnen heute nach der OP? Können Sie wieder alles machen oder haben Sie Einschränkungen? Wann wurden Sie operiert?

    Freundlicher Gruß
    Rouven Rieper

  3. Hallo Herr Rieper,
    operiert wurde ich am 15.11.07 und kann eigendlich alles wieder machen.
    Ich bekomme zwar noch Krankengymnastik und Fango und Massagen,aber das muss wohl so sein.

    mit freundlichen Grüssen
    Ingrid Wasmuth

  4. Hallo Herr Rieper,
    vor etwa zwei Stunden bin ich aus dem Emder Krankenhaus entlassen worden. Am Dienstag, dem 20.05.08 bin ich auch an der HWS (C5/6) operiert worden. Meine Ärzte stammten auch aus Bremen. Ich hatte seit ca. November 2007 ähnliche Schmerzen, wie Sie es oben schildern. Aber dann von März – Mai immer wieder Spritzen bekommen, aber nichts half!
    Die OP ist meines Achtens super verlaufen. Meine Schmerzen im Arm waren auch gleich im Aufwachraum verschwunden. Doch quäle ich mich seit Mittwoch mit großen Schluckbeschwerden herum. Ich kann einfach meinem vermehrten Speichel nicht schlucken und ich habe das Gefühl zu ersticken/als wenn man sich verschluckt….Auch spüre ich einen starken Schmerz am Kehlkopf, vor allem beim Tragen der Halskrause. Wenn ich die Halskrause für einen Moment abnehme – geht es!
    Man hat mir mitgeteilt, dass es bei der Nakose Komplikationen gab, weil man den Tobus nicht richtig im Hals platzieren konnte. Die Ärzte sagen, dass es in zwei/drei Tagen verschwindet, doch heute haben wir schon den vierten Tag. Es ist aber unverändert!
    Vielleicht hatten Sie das gleiche Problem und können mir sagen, was Sie dagegen gemacht haben!
    Über eine Nachricht würde ich mich freuen.
    LG
    Andreas Y.

  5. Hallo Herr Ysker,

    ich freue mich für Sie, dass die OP gut verlaufen ist. War sicherlich die richtige Entscheidung, vor allem wenn man bedenkt, dass Sie bereits seit November 07 diese Schmerzen gehabt haben.

    In der Tat hatte ich nach der OP auch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Auch mir wurde gesagt, dass der Grund in der Narkose bzw. der Beatmung zu finden sei. Um diese zu gewährleisten, hatte man wohl einen Beatmungsschlauch in meinen Hals eingeführt, der die Schmerzen und Schluckbeschwerden verursacht hat.

    Dazu kann ich berichten, dass auch ich mich länger mit diesen “Nebenwirkungen” herumplagen musste (etwa 10 Tage, jedoch wurde es nach ca. 4 Tagen suksessive besser). Ich habe zur Beruhigung des Hals- und Rachenraumes Lutschtabletten erhalten, die offensichtlich eine betäubende Wirkung hatten. Auf diese Weise waren die Schmerzen erträglich.

    Zur kompletten Beseitigung der Schluckbeschwerden ist es jedoch erst nach etwa zwei bis drei Wochen gekommen. Dazu muss ich sagen, dass ich schon immer etwas anfällig gegenüber Halserkrankungen gewesen bin und ich mir daher resultierend auch die noch länger andauernden Beschwerden erklärt habe.

    Mein Arzt hatte mir dazu erklärt, dass die wunden Stellen im Halsraum etwas Zeit benötigen, um zu verheilen. Das würde leider nicht von heute auf morgen gehen. Jedoch waren Tabletten der Marke Dobendan zunächst ein Mittel, die Schmerzen zu unterdrücken. Für eine schnellere Heilung konnten sie allerdings nicht sorgen.

    Ich wünsche Ihnen erstmal gute Besserung, eine schnelle Heilung Ihrer Halsschmerzen und einen sonnigen Sonntag!

    Freundlicher Gruß
    Rouven Rieper

  6. Hallo Herr Rieper,

    ich haben einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule C5/6.

    Seit 14 Tagen starke Schmerzen in Schulter und Arm links. Taubheitsgefühl und Ameisenlaufen im Daumen.

    Ich schöpfe jetzt auch erst einmal alle konventionellen Therapien (Schmerzmittel/Krankengymnastik) und bei den nicht konventionellen: die Ostheopatie aus. Die Prognose ist nicht so gut. Aber auch ich habe große Angst vor dieser OP.

    Darf ich Sie fragen, sind Sie als Kassenpatient operiert worden, oder sind Sie privat versichert?

    Mit freundlichen Grüßen

    Petra G.

  7. Hallo Petra G.

    ich kann Sie vollkommen verstehen. Auch ich hatte Angst vor der OP, was sicherlich ganz natürlich ist. Am Ende war ich aber mehr als froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

    Am wichtigsten war für mich – ob privat oder gesetzlich versichert – dass ich den für mich vom Gefühl her richtigen Arzt gefunden hatte. Das würde ich in jedem Fall auch Ihnen empfehlen. Das heißt, wenn Sie sich momentan bei Ihrem bisherigen Arzt nicht sicher genug aufgehoben fühlen, unbedingt noch andere Neurochirurgen oder Orthopäden zu konsultieren.

    Lassen Sie sich die Operationsmethode umfassend erklären. Das wird Ihnen Mut geben. Mein Dr. Kiemle, dessen Methoden ich erklärt hatte, kann ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen. Ich vermute, dass Sie auch als Kassenpatientin bei starken Schmerzen einen schnellen Termin bekommen werden.

    Ich hoffe, Ihnen helfen meine Zeilen. Erst einmal: gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Rouven Rieper

  8. hallo hr. rieper,
    bin am19.06.08 an der hws operiert worden (2 prothesen c5/c6 und c6/c7). die operation verlief sehr gut und auch ich war nach dem aufwachen nach der op völlig schmerzfrei. traumhaft!!!! nun soll ich noch 6 wochen eine halskrause tragen, was ich in knapp 2 wochen überstanden habe. die schluckbeschwerden waren nach einer woche verschwunden sind aber nun nach 4 wochen wieder da… nun zu meinen fragen: ab wann konnten sie wieder arbeiten? wurde eine anschlusstherapie durchgeführt? ab wann kann man wieder sport machen und vor allem welchen? haben sie auch noch schmerzen im linken arm, vor allem bei belastungen? vielen dank schon mal im voraus für ihre “auskunft”. ich bin ja so froh, mal jemanden gefunden zu haben, der erst vor kurzem die gleiche op ha tte wie ich.
    Liebe grüße
    seni h.

  9. Hallo Hr.Rieper!

    Ich bin das Erste mal 2004 an der HWS operiert worden(C5/C6) sind damals verblockt worden.
    Im Juni letzten Jahres traten erneut Beschwerden auf …damals würde festgestellt das ich einen BSV über und unter den verblockten Wirbeln habe.
    Im Oktober 2007 ist der BSV (C3/C4) operiert worden. Es wurde eine M6 Bandscheibenprothese eingesetzt.
    Die Beschwerden,besonders die Kraftlosigkeit im Arm und die Sensibilätsstörungen waren weg….bis vor einer Woche.
    Jetzt habe ich erneut kaum noch Kraft im linken Arm und Schmerzen die vom Nacken in den Arm ausstrahlen!

    Mein Orthopäde meint es wäre “nur” eine Nervenentzündung, da im MRT von letzter Woche kein Ahnhalt auf einen erneuten Vorfall zu sehen ist,wobei zu bedenken ist,das durch das viele Metall wenig auf den Bildern zu erkennen ist. Liebe Grüße Andrea B.

  10. Hallo,
    auch ich habe diese OP am Dienstag bei mir durchführen lassen. Mir wurden in 2 verschiedenen Höhen sogenannte Platzhalter eingefügt. Eigentlich war mein OP-Termin schon am Montag, doch nachdem man mitten in der Narkose (alles war bereits desinfiziert, sogar einen kleinen Kratzer fand ich nachher am Hals) bemerkte, das eine Unterschrift für die Aufklärung fehlte, schob man mich wieder aus dem OP-Saal und ich wachte etwa 3 Stunden später wieder auf mit dem Gedanken: Überstanden!
    Wie man sich sicher denken kann, spielte ich mit dem Gedanken…..Nie wieder! Doch ich entschied mich dann doch für die OP am nächsten Tag! Was blieb mir übrig…..mit diesem Schmerzen weiterleben wollte ich so nicht.
    Ich fühlte mich wie in einem Alptraum!
    Ich bin nun gestern aus dem KH entlassen worden!
    Nun habe ich starke Verspannungsschmerzen zwischen den Schulterblättern und habe teilweise das Gefühl, den Kopf nicht tragen zu können.
    Ausserdem habe ich wahnsinnige Schluckbeschwerden, was ich auf das 2malige intubieren zurückführe, jedoch auch die Angst hege, dies nicht mehr loszuwerden.
    Nach dem Lesen dieser Berichte hoffe ich allerdings noch auf Besserung mit etwas mehr Geduld.
    Liebe Grüsse,
    Sille

  11. Moin, Moin

    Erst einmal vielen Dank für diesen Blog. Er hat mir bei der Entscheidung zur OP mitgeholfen.
    Kurz zu meiner Geschichte.
    Am 19.06. flogen wir nach Malaga. Im Flieger erstes Armeisenlaufen in der rechten Hand. Kurzes einnicken wurde mit stechen im Nacken bestraft. Super start in den Urlaub.
    In den folgenden Tagen verstärkten sich das Kribbeln und die Schmerzen in Armen und Schulter.
    Ich pumpte mich mit Iboprofen voll und überstand den Urlaub. Wieder zu Hause, ging ich sofort zum Arzt. Der Röntgte Schulter und HWS konnte aber nichts feststellen. Er ordnete eine CT an. Nach 2 Wochen Schmerzen endlich der CT Termin. Diagnose ein Vorfall C6/7, zwei Vorwölbung C5/6, C7/TH1. Mein Arzt (Chirurg) riet mir zu einer OP. Ich bekam eine Überweisung zum Neurochirurg, der wusste nicht genau ob von vorne oder von hinten. Das war unbefriedigend.
    Ich bekam wieder starke Schmerzen die ich nur noch im stehen oder liegen aushielt. Wieder ging ich zum Arzt. Die Ärztin warnte mich vor einer OP, Ihr Mann hätte es auch gerade und Sie rate ihm von einer OP ab.
    Ein befreundeter Arzt nahm die CT Bilder mit, und zeigte sie den Neurochirurgen, samt Chefarzt seiner Klinik. Die sagten operieren.
    Ich fraß förmlich alle Infos über Therapien OP Methoden, von Krankengymnastik bis Prof. Dietrich Grönemeyer. Ich befragte alle Bandscheibenopfer die ich kannte. Alle raten von einer OP ab. Alle haben noch Schmerzen. Dann bekam ich den Tipp mit Dr.med. Kiemle der hatte einer Bekannten mit einer Schmerztherapie geholfen.
    Ich bekam sofort einen Untersuchungstermin.

    Dr.med. Kiemle stellte sofort alle Lähmungserscheinungen fest, erklärte mir eingehend was passiert ist und was gemacht werden muss. Er nahm sich sehr viel Zeit, klärte mich über alle Risiken auf.
    Ich nahm mir ein Wochenende Zeit um mich zu Entscheiden. Montag meldete ich mich zur OP an, ging noch einmal zur Untersuchung. Er blätterte in seinem Kalender, und sagte nächsten Donnerstag.

    Es war das Beste was mir passieren konnte. Dr.med. Kiemle machte einen ca.3cm langen Schnitt am Hals, Präparierte die defekte Bandscheibe samt Vorfall heraus. Setzte ein Implantat als Platzhalter ein, und baute mich wieder zusammen.
    Kurze Zeit nach dem ich aufwachte war er auch schon da und erzählte mir das alles gut gegangen ist. Und dann saß ich auch schon im bett ohne Kribbeln, Hurra!!!
    Am OP Tag schmerzte es natürlich, auch Schlucken tat weh. Klingt auch logisch. Die Stimme war auch da
    Am zweiten Tag durfte ich aufstehen. Der Drainageschlauch kam raus, und ich konnte fast schmerzfrei Schlucken.
    Am dritten Tag fast Schmerzfrei. Bis auf hinlegen und aufstehen. Ich bekam Fango und leichte KG. Bis zum sechsten Tag den Tag meiner Entlassung.
    Dr.med Kiemle kam jeden Tag zu mir. Er schaute sich die Wunde an, und gab mir Tipps und Ratschläge Wie ich mich am besten bewegen kann.

    Jetzt sitze Ich zu Hause schmerzfrei, was wochenlang nur bedingt möglich war., und freue mich auf meine Reha

    Danke Dr.med Kiemle

  12. Hallo Ihr Lieben,
    ich freue mich, dass unser Blog sich so reger Nachfrage erfreut. Leider komme ich nicht regelmäßig dazu, allen Teilnehmern direkt zu antworten. Sorry.

    Zu den Fragen von Seni h.: ab wann konnten sie wieder arbeiten? wurde eine anschlusstherapie durchgeführt? ab wann kann man wieder sport machen und vor allem welchen? haben sie auch noch schmerzen im linken arm, vor allem bei belastungen?

    Zum Glück konnte ich nach meiner OP und dem einwöchigem Krankenhausaufenthalt einen 14-tägigen Urlaub im warmen Süden genießen. Direkt danach habe ich meine Arbeit wieder aufgenommen und vorwiegend am Schreibtisch gearbeitet.

    Eine Anschlusstherapie bzw. Reha wurde zwar bei mir durchgeführt. Diese habe ich aber nach Einwilligung des leitenden Reha-Arztes bereits nach einer Woche abgebrochen, weil es mir sehr gut ging und ich letztlich als Selbständiger wieder arbeiten musste.

    Sport sollte man sicherlich nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt machen. Das Risiko eines Rückfalls ist mit Sicherheit gegeben. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich begeisterter Westernreiter bin, und diesen Sport z.Zt. sehr regelmäßig ausübe. Ich laufe bzw. jogge aber auch sehr gerne und mache hin und wieder Fitnesstraining. Mein Arzt Dr. Kiemle riet mir übrigens dazu: Joggen können Sie auch relativ kurzfristig nach der OP schon wieder. Wichtig ist nur, dass man nicht sofort übertreibt, und dass man Schmerz- bzw. Beschwerde frei ist.

    Ich denke, wenn man nach einer solchen OP selbst das angeblich riskante Reiten wieder ausüben kann, kann man grundsätzlich sicherlich viele Sportarten durchführen, die im besten Fall auch die Rückenmuskulatur stärken, z.B. Schwimmen oder Gymnastik.

    Mittlerweile bin ich zum Glück komplett Beschwerde- und Schmerz frei. Ich habe weder Schmerzen im Arm, noch im Rücken oder im Halswirbelbereich. Kurz gesagt, ich fühle mich wie ein junger Gott;-)

    Nach wie vor stehe ich zu meiner Entscheidung, die OP gewählt zu haben. Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können.

    Ich wünsche allen Teilnehmern gute Besserung und ein schönes Wochenende!

    Euer
    Rouven Rieper

  13. hallo hr. rieper ich habe einen bandscheibenvorfall c6/7 hws.ich habe schmerzen bis zum geht nicht mehr kribeln im rechten arm kein kraft mehrin rechten arm. habe schon ein zweites mal Schmerztherapie hinter mir und weiß nicht mehr was ich machen soll ich pumpe mich mit ibuprofen tilidin tramal und noch mit solche anderen Schmerzmitteln ich weiß nicht wie ich mich zu hause verhalten soll. ich kann jeden Nacht nur 3 bis 4 Stunden schlafen,letzte schmerztherapie ist schon eine Woche her. und der arzt vom Krankenhaus hat gesagt wenn das wieder nicht wirkt wird operiert. ja und davon habe ich Angst weil wen ich den anderen Leuten erzähle was für Probleme ich habe und das ich mich operien lasen werde da sagen die zu mir sei doch nicht dumm laß die Finger davon und solche Sachen. ich brauche wirklich ein hilfe können sie mir empfehlen was ich machen soll

  14. Hallo Ramazin Aydin,
    ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Sie sich fühlen, glauben Sie mir. Eine OP ist zwar immer mit gewissen Risiken verbunden, jedoch bleibt Ihnen ab einem gewissen Stadium der Schmerzen sicherlich keine Wahl und man sollte die OP über sich ergehen lassen. Sie wollen und können bestimmt nicht mit diesen unerträglichen Schmerzen weiterleben.
    Ich habe bereits in diesem Blog versucht zu verdeutlichen, wie wichtig die Arztwahl bzw. der richtige Arzt, zu dem man Vertrauen aufbaut, sein muss. Das würde ich Ihnen auch empfehlen. Sollten Sie nicht genügend Vertrauen zu Ihrem Arzt haben, lassen Sie sich zu einem anderen überweisen oder gehen direkt zu einem anderen Arzt. Eine zweite oder dritte Meinung eines Neurochirurgen oder Orthopäden kann auch sehr nützlich sein. Auch wenn bei guten Fachärzten u.U. lange Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen, sollten Sie sich trotzdem einen oder mehrere Ratschläge einholen.

  15. hallo hr Rieper ich wurde jetzt diesen Dienstag endeskopisch operiert bin heute entlassen worden(Donnerstag).Ich kann jetzt schmerzt frei Rum laufen bloß das kribbeln am Zeiger Finger und Mittel Finger ist noch nicht weg. Hatten sie das auch schon mal wenn ja wann war das weg.Ich danke an ihre Ratschläge und letztenmal für die Nachricht.
    Mit freundlichen grüße.R.A

  16. Hallo Ramazin Aydin,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich überstandenen OP. Freue mich, dass Sie offensichtlich die richtige Entscheidung gefällt haben, da Sie jetzt ja auch schmerzfrei sind.

    Das Kribbeln in Ihren Fingern ist ganz normal. Das hatte ich wie gesagt auch. Bei mir hat es 2-3 Wochen gedauert, bis das Kribbeln ganz verschwunden war. Mein Arzt riet mir dazu, dass die Nerven sich erst einmal beruhigen müssen, und das braucht Zeit. Also: Ruhe bewahren und über die gelungene OP freuen!!!

    Alles Gute!
    Rouven Rieper

  17. bei mir wurde Mitte Dezember eine Abszessausräuming und ventrale Verplattung HWK 4 auf HWK 7 durchgeführt.
    Die OP ist sehr gut verlaufen, nach 6 Tagen konnte ich die Klinik verlassen. Ich musste sechs Wochen lang täglich eine große Menge Antibiotika einnehmen und nach Bedarf Schmerzmittel. Leider kann mir niemand sagen, welche Übungen oder KG ich anwenden kann. Im moment soll ich überhaupt nichts tun, sondern mich schonen. Das kann es aber auch nicht sein.
    Wer weiß welche Übungen sinnvoll wären um einen stützenden Muskelaufbau zu trainieren?

    lg JR

  18. Hallo JR,
    sorry, ich möchte lieber keine Ratschläge für muskelaufbauende Übungen geben. Diese können mit Sicherheit bei falscher Ausführung auch sehr gefährlich sein.

    Ich würde den behandelnden Arzt fragen, wann er Krankengymnastik empfiehlt bzw. ob er schon etwas über zusätzliche Übungen sagen kann. Sicherlich ist es nie verkehrt, sich nicht zu früh zu viel zuzumuten, aber KP von guten Krankengymnasten kann nach 6 Wochen sicherlich nicht schaden.

    Gute Besserung!
    Rouven Rieper

  19. Hallo zusammen…

    Meine Mutter hat eine sogenannte Spinalkanalstenose (also einen Bandscheibenvorfall zwischen C5/C6 u. C6/C7…Kennt jemand einen Arzt im Raum Mitteldeutschland der einen guten Ruf hat bzw. mit dem jemand gute Erfahrungen gemacht hat?

    Gruß Martin

  20. Hallo Martin S.,

    ich kenne leider keine Arzt im Raum Mitteldeutschland, aber ich werde mich mal umhören. Wenn ich von einem guten höre, schreibe ich wieder…

    LG
    Rouven Rieper

  21. Das wäre sehr nett von Ihnen. Sie können mir auch direkt eine E-Mail senden an Quecke@gmx.de.

    Vielen Dank im Vorraus und bis bald.

  22. hallo,
    ich bin 2005 an der hws C5/C6 operiert worden,bis zur der op hab ich sehr viele untersuchungen über mich ergehen lassen.ich habe einen cage eingesetzt bekommen musste 2 wochen halskrause tragen,danach krankengym.reha aber mir ging es nie besser danach .im januar 2009 haben die jetzt den nächsen vorfall C7/C8 festgestellt.ich habe angst vor dieser op wieder,vorallem weiss ich nicht wo ich diese machen soll ich wohne im raum nrw siegen.ich habe von 2003 schultergelenk rechts und links.ellebogen rechts und die hals op hinter mir.nur schmerzen,nur starke medikamente.wenig schlaf usw.
    nach bremen wäre mir jetzt echt zu weit..!

  23. Hallo babsy,
    sorry, leider kenne ich keinen Arzt in NRW. Wenn andere Leser von guten Ärzten wissen, bitte hier in diesem Blog veröffentlichen. Danke.

    LG
    Rouven Rieper

  24. Hallo Babsy,
    bin vor 7 Wochen an der HWS operiert worden und zwar im Klinikum Duisburg / Fahrn von Herrn Dr. Kampmann. Mir geht es super, ich arbeite sogar schon wieder. Vielleicht wäre das eine Klinik für Sie. Viele Grüße und gute Besserung, Andrea Roberts

  25. hallo babsy,ich wurde 2008 an der HWS operiert und zwar anna hospital in herne.Seit dem geht es mir sehr gut.Das wäre vielleicht was für sie siehe oben nr.13 bis 16.Viele grüße und gute besserung.Ramazan Aydin und ein schönen grüße an hr rieper

  26. Hat schon jemand OP-Erfahrungen mit Dr. Sami o.ä. in der Medizinischen Hochschule Hannover im HW-Bereich gemacht?

  27. Noch eine Frage, weiß jemand was passiert, wenn man die Symtome lange Zeit ignoriert? Kann es zu Folgeschäden kommen?

  28. empfehlung:
    hws op im rhein-main gebiet… die neurochirurgische praxis dres. manuelyan und petermeise in wiesbaden sind zu empfehlen. operiert wird in einer neu renovierten klinik, belegbetten, heimkehr nach zwei tagen.

  29. Ich wurde am 26. Februar erfolgreich an der HWS wegen eines BS-Vorfalls operiert. Hierbei wurde von vorne die BS 5/6 gegen eine Prothese ausgetauscht. Im Aufwachraum hatte ich starke Schmerzen an den Armen, man sagte mir, vom Verzurren. Der Operateur, Prof. Schönmayr von der HSK Wiesbaden, meinte, dies sei nach 2 Tagen vorbei, Recht hatte er! Die OP hat sich absolut gelohnt, leider habe ich bis heute, also nach rund 5 Monaten, noch immer gelegentlich ein Gefühl, als ob der Kehlkopf geschwollen sei. Auch nach dem Singen (ich singe in einer Rockband) kommt dieses Gefühl und die Stimme hat nicht mehr die Leistung wie früher. Besonders hohe Töne machen Probleme. Würde gerne wissen, wie lange das Kehlkopfproblem noch andauert. Ansonsten: lasst Euch operieren, wenns sehr weh tut, es lohnt sich. Ich musste vorher Morphiumschmerzpflaster nehmen, so schlimm war es, nach der OP sofort schmerzfrei bis heute. Nur der “Entzug” war ziemlich besch………
    Ich stehe gerne für Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Gruß, Haddy

  30. Zuerst mal möchte ich sagen das mir dieser Thread sehr weitergeholfen hat. Und vor allem beruhigt hat.

    Dazu muß ich ein bißchen Vorgeschichte leisten. Mir selber fehlt nichts! Aber bei meinem Bruder ist ein Bandscheibenvorfall am der HWS C5/6 festgestellt worden. Da ich im Januar einen Bruder im Alter von 49 Jahren durch eine geplatze Bauchschlagader verloren habe, ist unsere Angst riesig, denn bei ihm wurde auch erst einen Bandscheibenvorfall im Rücken diagnostiziert. Dadurch bekam er nicht die richtige Hilfe und verstarb.

    Jetzt lese ich mich quer durchs Internet und stoße auf diese Seite. Und ein bißchen hat die Angst nachgelassen. Leider ist eine OP für meinen Bruder umungänglich, denn seinTaubheitsgefühle beschränkt sich nicht nur auf den Arm sondern erste Lähmungserscheinungen im Bein sind vorhanden. Der Arzt sagte das die vorgefallene Bandscheibe auf das Rückenmark drückt und daher dringend operiert werden muß.

    Tja und wie es der Zufall so will, haben wir hier in Kleve eine ganz neue Klinik die sich darauf spezialisiert hat. 2 Fachärzte aus der Uniklinik Aachen sind hier am Werk.

    Nun meine Fragen, wie lange ist man außer Gefecht nach der OP? Mein Bruder hat seid einem Jahr einen neuen Job und macht sich Sorgen. Kommt noch eine stationäre Reha danach? Ist er danach wirklich schmerzfrei (er ist LKW Fahrer)?

    Danke im Voraus für ein bißchen Aufklärung.
    LG Sonja

  31. Hallo Sonja,

    schön, dass Dir unser Blog gefällt.

    Bei mir war es so, dass ich nach ca. 10 Tagen schon fast beschwerdefrei war. Nur die beschriebenen “Nebenwirkungen” (Schluckbeschwerden im Hals, Art Muskelkater in der Nackenmuskulatur) waren noch spürbar vorhanden.

    Heute, nach fast 21 Monaten, verspüre ich zwar hin und wieder eine Art Zwicken an der operierten Stelle (gerade nach langem Sitzen) und ein gelegentliches Einschlafen meines rechten Arms, aber das nehme ich im Vergleich zu meinen damaligen Schmerzen geradezu gerne in Kauf;-)

    Wichtig ist vielleicht noch zu wissen, dass Operationen im unteren Rückenbereich offensichtlich nicht ganz so schnell verheilen sollen wie die OP´s an der Halswirbelsäule. Da Dein Bruder Schmerzen im Bein hat, hört es sich für mich eher wie ein Schaden weiter unten im Wirbelsäulenbereich an. Kann das sein?

    LG
    Rouven Rieper

  32. Also die Diagnose lauetet 2 Bandscheibenvorfälle an der HWS und einer davon drückt auf den Rückenmarkskanal, Deshalb die Lähmungserscheinungen im Bein. Er soll in Krefeld operiert werden weil man sich hier in der neuen Klinik nicht daran traut. Nun wartet er wie doof auf einen freien Platz. Man sagt die OP ist sehr dringend aber andersrum muß er warten. Richtige Schmerzen hatte er im Nacken. Kopfschmerzen. Und dieses typische “tausend Ameisen Kribbeln” im Arm. Was ich nicht nachvollziehen kann, warum läßt msn ihn noch warten wenns so dringend ist???

  33. Hallo Sonja,

    ich habe das große Glück, Privatpatient zu sein. Ich nehme an, dass dadurch meine Terminvergabe wesentlich beschleunigt wurde.

    Wenn die Schmerzen akut sind und eine Operation von den Ärzten empfohlen wird, würde ich in jedem Fall eine andere Klinik kontaktieren, die auf diese Operationen spezialisiert ist. Wie bereits beschrieben kann ich Dir “meine” Klinik: Paracelsus in Bremen, Dr. Kiemle, wärmstens ans Herz legen. Ich bin überzeugt, dass Dein Bruder dort -wenn Kapazitäten vorhanden sind- operiert werden kann.

    Nachteil wird sicherlich ein langer Anfahrtsweg sein. Den würde ich aber bei solch wichtigen Entscheidungen ausser Acht lassen.

    Ich wünsche Euch erstmal alles Gute und Deinem Bruder gute Besserung!

    LG
    Rouven Rieper

  34. So, es ging schneller als wir dachten. Mein Bruder ist am Donnerstag endlich ins KH gekommen. Nun folgen nochmal alle Untersuchungen, dann die OP.

    Ich glaube ich schreibe soviel weil wir eine wahnsinige Angst vor der OP haben. Sie rührt eben daher das ich im Januar meinen anderen Bruder im Alter von nur 49 Jahren ganz plötzlich und unerwartet verlor. Aber das schrieb ich ja schon, sorry.

    Jedenfalls ist mein ist mein Bruder ganz locker drauf und freut sich auf die OP, er sagt das er dann endlich wieder schmerzfrei leben kann.

    Ich hoffe einfach das alles gutgeht. Und wenns vorbei ist schreibe ich auch gerne weiter hier.

    LG Sonja

  35. Er hats hinter sich. Die Op ist gut gelaufen, ihm gehts so gut das er heute Abend schon auf den Beinen war. Er selber sagt das er keine Beschwerden hat außer die üblichen Nachwehen einer OP. Wir sind alle sehr erleichtert.

    Liebe Grüße, Sonja

  36. ich bekomme zur Zeit, auch mit HWS Vorfall, diese Spritzen … mit CT. Bislang nichts zu spüren, bin sehr enttäuscht, so dass auch ich wohl der OP ins Auge fassen muss. :O((

  37. Hallo,
    Ich habe auch an d. 6sten HWS ein BSV, Heute wurde festgestellt u. mir vorgeschlagen entweder OP oder Krankengymnastik, wohne aber in Hamburg, kann mir jemand einen guten Arzt sagen, ich trau meinem jetzigen Arzt leider sehr wenig
    gruß

  38. Hallo!
    vorgestern wurde bei mir nach längerer schmerzvorgeschichte tatsächlich ein Bandscheibenvorfall C5/C6 diagnostiziert. der neurochirurg sagte mir, dass er mir eine operation sehr empfehlen würde, auch wenn er sonst versucht es zu vermeiden. ich bin erst 30 und habe eigentlich keine lust mich noch länger mit diesen schmerzen wie von ihnen oben beschrieben rumzuschlagen. vor allem, da ich inzwischen sogar morphium bekomme, und selbst damit nicht schmerzfrei bin. ich glaube meinem arzt, dass die operation die beste lösung ist, aber ich habe eine heidenangst. ihr artikel hat mich aber sehr ermutigt, vielen vielen dank. habe dieselben dinge erlebt wie sie schildern, diese aufmunternden kommentare aus dem umfeld..:-( um so glücklicher bin ich über ihre aufmunternden worte. am 8.12. geh ich ins krankenhaus, evtl werde ich schon am 9. operiert. schöne grüße

  39. Hallo Angelika,

    schön, dass Ihnen unser Blog bzw. mein Beitrag weitergeholfen hat.

    Ich kann Ihnen leider nicht voraussagen, ob Ihre Entscheidung zur Operation die richtige ist, jedoch kann ich mir sehr gut vorstellen, welch unerträgliche Schmerzen Sie haben. Für mich gab es einfach keine andere Alternative.

    Heute fühle ich mich wie “Neugebohren”;-). Also war für mich die OP die beste Entscheidung.

    Ich wünsche Ihnen erst einmal gute Besserung und würde mich freuen, wenn Sie mich mit Ihrem Gesundungsprozess auf dem Laufenden halten. Das wird sicherlich für die anderen Blogger auch sehr interessant sein.

    Mit freundlichem Gruß
    Rouven Rieper

  40. so, erledigt! jippieh!
    wurde heute aus dem Krankenhaus entlassen, am 9.12. wurde ich gleich morgens operiert. Man hat sich in meinem Fall doch noch für eine Prothese entschieden, die offensichtlich einer “neuen Generation” angehört mit der erst seit ca einem Jahr gearbeitet wird.
    Ich habe mich in der Unfallklinik Murnau operieren lassen und möchte hier nochmal festhalten, dass das ein absoluter Glücksfall war. Von Anfang bis Ende wurde ich super betreut, obwohl ich bestimmt kein sehr einfacher Patient war. 🙂
    Ärzte, Pfleger, Schwestern und das gesamte Personal hat spitzenmäßige Arbeit geleistet. Das sind wirklich Leute die ihren Beruf als Berufung sehen müssen, so fühlt es sich auf jeden Fall an. So voll Herzblut sind sie bei der Sache.
    Die Operation selbst verlief einwandfrei wie mir gesagt wurde. Nach dem Aufwachen fühlte ich mich super (keine Lähmung, kein Katheter;-)) und hab gleich mal meine Leute angerufen und beruhigt. Gegen Abend wurde mir dann mal ziemlich übel, was ja aber nach einer Operation drin sein muss, ausserdem hab ich mich ja nicht gerade geschont. Durfte aber direkt am Op Tag aufstehen und war selbständig schon am Waschbecken.
    Am nächsten Tag durfte ich schon im Sitzen essen und die ersten Male rumlaufen.
    Am dritten Tag hab ich schon Spaziergänge auf dem Balkon gemacht und neu angekommene Patienten irritiert, mit der Aussage, dass ich erst vor zwei Tagen operiert wurde. Man muss schon noch etwas Ruhe geben, um die Muskulatur zu schonen, sonst gibt´s Verspannungen, aber keine Schmerzen mehr!! Wahnsinn, das ging alles so schnell jetzt, und ich hatte SOLCHE Angst. Nächste Woche geht´s auf Reha und ich bin überzeugt danach wieder voll hergestellt zu sein. Übrigens durfte ich auch schon am dritten Tag die Halskrause abnehmen, eben weil mir eine Prothese eingesetzt wurde.
    In Zukunft würde ich mich nie wieder so lange mit Schmerzen rumquälen und voll Schmerzmittel werfen, sondern gleich nach Murnau fahren.
    An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank für die Ermutigungen in diesem Blog.
    Mit freundlichen Grüßen
    Angelika

  41. Hallo ,
    ich wurde am 19 Feb. an der Halswirbelsäüle op .6/7 bandscheibe ,alles super verlaufen das leben hat mich wieder .Nur ich habe schmerzen im rechten Arm so wie ein Muskelkater ist das normal?.Mein Arzt meinte es kommt davon weil die Nerven so lange eingeklemmt waren.Hat jemand das gleiche problem gehabt?Würde mich auf eine antwort freuen .LG Heidi

  42. hallo ihr bei mir wurde vor 4wochen einen Bandscheibenvorfall der halswirbel 6/7 gefunden.Am 4,4 muss ich in die Röhre und denn wollen sie weiter sehen.Kann einer mir sagen was noch gegen die Schmerzen in derzeit tun kann? ich nehme schon ibu800 und das 3mal am tag aber dennoch hab ich schmerzen ich kann nachts kaum noch schlafen.Mein kh doc hat gesagt er muss erstmal auf mat bilder warten und denn will er erst weiter entscheiden.

  43. Hallo Inga!

    Ibus sind grundsätzlich nicht verkehrt, weil sie nicht nur schmerzlindernd, sondern gleichzeitig entzündungshemmend wirken sollen. Ich habe zuletzt zusätzlich Opiate wie z.B. Tillidin verschrieben bekommen. Aber vorsicht: Opiate können abhängig machen, weil man sich nach der Einnahme fast schon “zu gut” fühlt. Auch Autofahren kann man damit getrost vergessen. Am besten bitte hierzu den Arzt befragen! Es gäbe auch noch Medikamente, die muskelentspannend wirken. Das kann auch durchaus Sinn machen. Auch hierzu kann Dir sicherlich ein guter Arzt weiterhelfen.

    Ich wünsche Dir erstmal gute Besserung und viel Kraft!

    Liebe Grüße
    Rouven Rieper

  44. weil ich hab derzeit voll die nackenschmerzen und meine schulter brennt wie feuer.Deshalb soll ich ja auch in röhre.Gibts nicht irgendwelche Hausmittel die dagegen helfen?Ist so eine op eigentlich sehr schlimm?ich denke nämlich über eine op nach damit ich endlich schmerzfrei bin

  45. Mir steht demnächst auch eine op ins haus daher freu ich mich zu lesen, dass bei so vielen menschen wenig probleme gab. könnten sie mir noch 1-2 tipps für die reha geben?

  46. hallo beate
    ich kann leider nix über die reha sagen ich keine gemacht habe.ich wünsche ihnen das bald auch schmerzfrei sind

  47. ..ein grosses Hallo aus der Schweiz (:

    auch mir steht eine HWS OP bevor- jedoch glaub ich, bin ich eine einzige Baustelle *seuftz* mit meinen fast 30 jährchen ist das schon ziemlich heftig! ..und die Angst ist, sorry, scheiss gross!
    Habe seit 10 Jahren immer wieder probs. mit meinen Nacken: div Reitunfälle, auf einem Fussgängerstreifen an/überfahren worden, bei der Arbeit ziemlich ungeschickt auf den Rücken gefallen uvm. echt ein “Glückskind”! *brrr* daher auch fleissig am Googeln um etwas aus Berichten von Leidensgenossen zu erfahren. Mittlerweile ist die Angst bald grösser wie die Schmerzen (die wohl bemerkt auch nicht Ohne sind!)
    am Mo habe ich das “letzte” Gespräch mit meinem Neuro.. dann sollte ich, wenn alles wie geplant klappt auch gleich nächste Woche unters Messer- Kleiner, Ring & Mittelfinger sind “schläfrig”, Armschmerzen linker Seite von Schulter bis Fingerspitzen.

    kurz zu meiner Baustelle;

    BSV 4/5, 5/6, 6/7. 7/Th1 mit begleitender dorsaler Spondylose, sowie Einengung des Spinalkanales mit Kompression des Meylons bei Segment 5/6. Neuroforamina- 4/5, 5/6, 6/7..

    juhuuu 🙁 mensch.. ich hab eine solch heiden Angst! Weis ja auch noch nicht genau was mich erwartet- aber ich weis das dies bestimmt nicht einfach wird!

    Gibt es jemanden der auch “mehrere” Baustellen hat? ..finde diesen Blog toll, denn immer nur negatives zu hören/lesen macht mich noch wahnsinnig!

    ich weis einfach nicht wie ich mit dem allem umgehen soll.. glaube es gibt niemanden der ängstlicher ist wie ich 🙁

    das etwas getan werden muss ist Fakt! Aber trotzdem.. ich lese oder habe viel gelesen von Menschen die auch BSV haben/hatten, aber immer “nur” eine oder zwei..

    HILFE hab sooo Angst!!!

    schicke euch allen liebe Grüsse & freue mich für all diejenigen die nun “Neugeboren” worden (:

    *zitter*

  48. Guten Tag zusammen.
    Ich habe gestern die Diaknose BSV zwischen C5/6 und C6/7 bekommen und mir wurde geraten, nicht so lang mit der OP zu warten. Also sollte ich mich in 3 Wochen operieren lassen. Kann mir hier einer sagen ob ich es machen lassen soll und ich wüsste gern wie lang man dann im KH bleiben muss. Mir soll ein Stück Knochen aus der Hüfte genohmen werden und in die BS eingesetzt werden. Vielen Dank im Vorraus für Informationen.

  49. Hallo,
    erstmal muss ich sagen das diese seite mir viel mut gemacht habe ,bin seit dienstag im krankenhaus habe seit ca 2 monaten schmerzen im nacken,linken arm bis taub und kribbeln,am schlimmsten nachts im bett oder morgens ging das los….. erst dachte es kam vom sport…nur leider wurde die schmerzen immer stärker das ich erstmal zum hausarzt gegangen bin der mir gesagt hat vielleicht kalkverlagung oder nerv eingeklemmt und gab mir erstmal schmerzmittel und eine überweisung zum ortopäden….nur leider bekam ich so schnell kein termin das ich ca 3monate warten sollte….. na gut dachte ich nahm schmerzmittel…..leider nach einigen tagen war es wieder so schlimm das ich zum notarzt(Krankenhaus) gefahren bin weil die schmerzen so stark wieder waren….leider konnte die nicht viel machen rötgen und schmerzmittel …… auf dem rötgen bild konnte man nichts erkennen war alles ok….. na ja dann ging nächsten tag wieder zum arzt (sportarzt) der mir massagen und fango verschrieben hat….. und ich gleich den selben tag angerufen habe und ein termin bekommen habe….. ich erstmal super happy war(:-) so …dann bekam ich die fango die mir sehr gut tat….und dann die massage erst die rechte schulter da waren ja keine schmerzen dann die linke schulter mit den starken schmerzen…. er hat sehr stark massiertmeint sehr verspannt ,blockgarden und knackte na ja nach 20 minuten fühlte ich mich erst so was von gut … und dachte ich bin geheilt…. ich sagte zu den massager glaube schmerzen sind weg….. er meinte nur bitte heute abend wärm flasche drauf legen … und ich würde an ihn denken……. und wie ich an ihn gedacht habe ab 2 uhr nachts hatte solche schmerzen nacken,,,,arm kopf konnte nicht schlafen habe den notarzt angerufen….. der erst um 4 da war… ich sage nur hölle konnte nicht vor schmerzen der gab mir eine spritze so das ich schlafen konnte…..mein mann hatte den ganzen tag versucht dann alle ortopäden anzurufen so das ich ganz schnell ein termin bekam….. nur leider kam ich den nächsten tag nicht mehr aus dem bett…… also musste ich nun ind krankenhaus….. nun liege ich hier seit dienstag ich musstin die röhre mrt …. gestern mein ergebniss bandscheibenvorfal halswirbelsäule….. war erstmal so geschockt…..musste erstmal nur heulen…. bin 43 sehr fit mache sport war vor 3 monaten ein gesundheit check machen war alles easy nun sowas…. bekomme hier tropfen an der flasche medikamente ohne ende und der arzt sagt ich werde ins andere krankenhaus gebracht am montag 21.11.2011…. fredrikenstift hannover und er meinte wohl auch operien…….. nun liege hier im krankenhaus mit mein netbook moment mässige schmerzen durch die ganzen schmeerzmittel….abends geht es dann immer wieder los …das ich immer wieder aufstehe und mir schmerzmittel holen muss und heulen muss solche schmerzen sind es… kann nicht richtig liegen…… meine frage nun….. ist es das beste eine op ????? kennt sich jemand in hannover aus in henrikenstift aus ?????? ich möchte nicht mein ganzen leben diese schmerzen haben… wenn ich immer wieder diese schmerzthearpie mache oder spritzen oder massagen….. möchte schmerzfrei sein….. wäre da wohl eine op am besten ????? leider habe ich keine erfahrung…und wenn ich mir die bilder antschaue….. von der mrt….. kann ich nichts erkennen….. deswegen lese ich mich hier im internet en wenig schlau wer kann mir helfen…. montag geht ins andere krankenhaus um schnelle nachricht danke ich lieben gruss sabine

  50. hallo sabine,

    hast du denn schon alle konservativen mittel ausgeschöpft, bevor du dich operieren lässt. krankengymnastik, osteopathie, prt spritzen, die direkt in die nervenwurzel gesetzt werden?

    ich habe seit september 2011 einen bandscheibenvorfall der hws c 6 und c 7 und dabei wahnsinnsschmerzen im linken arm und in der linken schulter. zugegeben ist das kein leben im moment mit diesen höllischen schmerzen, aber ich möchte die op der hws unbedingt vermeiden, weil ich vor 2 jahren meinen bandscheibenvorfall der hws c 7 auch mit hilfe eines osteopathen und mit krankengymnastik in den griff bekommen habe.

    dieses mal hat es mich schlimmer erwischt und ich hatte solche schmerzen, dass ich an manchen tagen 1600 mg ibuprofen nehmen musste. mittlerweile habe ich meine 5. prt hinter mir und es geht mir schon etwas besser.

    du musst halt geduld haben und dem körper zeit geben, sich selbst zu helfen und entscheide für dich alleine, was du wirklich willst und lass nicht andere über dich entscheiden, denn ein eingriff an der halswirbelsäule ist nicht so einfach. überdenke alles nochmal und beginne erstmal eine schmerztherapie und suche einen neurochrirugen auf.

    ich wünsche dir alles gute

  51. Moin miteinander,
    Meine Geschichte ist ähnlich: Anfang November in der Halswirbelsäule C5/C6 habe ich mir einen Vorfall zugezogen und mir erstmal nichts weiter bei den Schmerzen gedacht und weiter gearbeitet. Als die Schmerzen schlimmer wurden bin ich zum Arzt und der schickte mich ins MRT wo raus kam das ich 2 Vorfälle habe. Einen “etwas” sclimmeren und einen nicht so schlimmem.Er verschrieb mir erstmal ein paar Schmerzmittel(Tramal) und ich ging wieder.In der Folgezeit konnte ich trotz der nicht schwachen Schmerzmittel nicht länger als 3 Stunden Schlaf kriegen und ich ging wider zum Arzt,der mich daraufhin zu Neurologen überwies. Der Neurologe machte einige Bewegungstests und fragte nach meinem Medikamentenverbrauch woraufhin er nur feststellte:PRT geht nicht mehr dazu ist die Schmerzmitteldosis schon zu hoch und die PRT würde nicht mehr anschlagen.Alternative wäre eine OP.Nach einer kurzen Bedenkzeit willigte ich ein und liess mir das genauestens erklären.
    Die Einzelheiten erspare ich euch.Ich kann nur dazu sagen das mir die OP sehr gut geholfen hat und ich nach dem Erwachen aus der Narkose SCHMERZFREI gewesen bin.Nur soweit:Ich bekam ein sogenanntes DCI-Implantat(eifach mal googlen)
    Ich bin damit sehr zufrieden und durfte nach 3 Tagen das KH wieder verlassen.

  52. Hallo, villeicht weiss hier jemand rat.
    Ich hatte seit Dez 2010 starke schmerzen im Oberarm und Hand. Das war brennend und Taubheitsgefühle in den Fingern. Bis September 2011 lief ich von Arzt zu Arzt. Bis im November mich der Ortophäde zur MRT schickte. Da hatte ich schon über 9 Monate schmerzen. In der MRt wurden schwerwiegende Vorfälle in C4/C5 und C2 C3 festgestellt. Das Rückenmark war bei C4 und C5 schon angegriffen und war weg. Es wurde sofort eine Notoperation eingeleitet. Einen Tag später lag ich im OP. Nach 3 stündiger OP wurde ich wach und ich war endlich Schmerzfrei. Ich hätte vor freude Weinen können. Doch schon 2 Tage später merkte ich dass es wieder anfing mit den schmerzen im Arm. Die OP war am 23.November 2011. Jetzt nach 6 Wochen habe ich die gleichen schlimmen schmerzen wie vorher. Selbst Schmerztabletten aller art wirken nicht.Es wurde nur C4 und C5 Operiert. Es wurden 8 schrauben eingesetzt. Ich soll jetzt bis Mai warten und dann nochmals zur MRT.Allerdings dreh ich durch. Schmerzen und Taubheitsgefühle sind teilweise schlimmer wie vorher. Hat jemand einen guten rat ? Ich würde mich sehr freuen.
    Nobby

  53. Hallo,
    ich habe zur Zt. einen akuten BSV, der 10 Jahre ruhig war und damals nur mit KG und Ruhigstellen behandelt wurde. Die momentanen Schmerzen sind unerträglich. Nach Strecken beim Orthopäden sind neben den höllischen Schmerzen auch das Armeisenlaufen bis in Daumen und Zeigefinger rechts dazugekommen. Weitere Behandlung habe ich abgebrochen, habe zu viel Angst, das es dann noch schlimmer wird. Habe nach Recherche im web auf MRT gedrängt. MRT steht noch aus (frühester Termin nach rumtelefonieren Mitte April!!!). Hoffe nun über die Krankenkasse einen früheren Termin zu bekommen.
    Wie soll man sich in der Zeit verhalten, was kann lindern, welche Behandlungen sollte man lieber nicht durchführen lassen (KG, Strecken …).
    Wie kann man einigermaßen schmerzarm liegen?
    Was raten die Ärzte lieber frühzeitig OP,wenn die Wirbel noch keine knöchernen Veränderungen zeigen oder möglichst lange rauszögern?
    Herr Rieper, meine Frage als Reiter und Fahrer, was für einen Bandscheibenersatz haben Sie bekommen? Können Sie auch heute noch schmerzfrei reiten`? Stellt das Reiten ein erhöhtes Risiko für Ihre Austausch Bandscheibe dar (ich gehe davon aus, das bei Ihnen nicht versteift wurde)?
    Danke vorab für Antworten und die mutmachenden Erfahrungen hier im blog-
    Viele Grüße und gute Besserung an alle anderen Betroffenen
    Heike

  54. Liebe Heike,

    bevor ich Ihre Fragen gerne beantworte, muss ich leider nochmal erwähnen, dass ich selbst kein Arzt bin. Ich darf daher leider keine medizinischen Ratschläge geben. Über meine eigenen Erfahrungen berichte ich jedoch gerne, um Ihnen damit evtl. zu helfen bzw. hoffentlich auch etwas Mut zu machen:

    Eine MRT ist in meinen Augen sehr wichtig, um Klarheit über die Schmerzen zu erhalten. Leider sind die Wartezeiten durch zu viel Betroffene offensichtlich mittlerweile viel zu lang. Da hilft nur, immer wieder bei den Sprechstundenhilfen anzurufen und zu nerven, dass man akute Schmerzen hat. Wenn dann Termine frei werden, wird man evtl. vorgezogen.

    Als ich vor zwei Jahren erneut einen Bandscheibenvorfall gehabt habe (diesmal zwischen den Halswirbeln 6 und 7 sowie zwischen 2 und 3) haben mir letztlich Schmerzmittel wie z.B. Tilidin geholfen. Das sind Opiate, die wirklich buchstäblich alles lahm legen. Genau das hat aber offensichtlich bei mir bewirkt, dass mein Körper zur Ruhe kam und sich buchstäblich endlich erholen konnte. Seit diesem Zeitraum habe ich zum Glück keinerlei ernsthafte Beschwerden mehr.

    Wenn man einen akuten Bandscheibenvorfall hat, würde ich nicht empfehlen, KG zu machen, Streck- oder Dehnübungen durchzuführen oder gar mit Hitze- bzw. Wärme zu therapieren. Letzteres hat regelmäßig bei mir die Entzündung sogar verschlimmert, so dass ich selbständig die Therapie abbrechen musste. Offensichtlich kann Wärme auf der einen Seite beruhigend sein, aber der anderen Seite einen akuten Vorfall auch verschlimmern. Ähnlich sieht es meiner Meinung nach mit KG aus. Wenn man einen akuten Bandscheibenvirfall hat, kann zusätzliche Beanspruchung der betroffenen Regionen mehr Schmerzen verursachen oder die Entzündung verschlimmern.

    Mir haben wie gesagt starke Schmerzmittel geholfen in Kombination mit Ruhe. Außerdem war es bei mir sehr wichtig, meinen Lebenswandel umzustellen: ich ernähre mich seit zwei Jahren gesund (habe dadurch auch ein paar Kilos abgenommen), habe jeden Tag frische Luft, ausreichend Bewegung und treibe fast täglich Sport. Unter anderem reite ich immernoch sehr viel. Ich glaube, wenn man regelmäßig reitet und seine Rückenmuskulatur z.B. durch Fitnesstraining stärkt, kann man sehr gut Bandscheibenvorfälle vorbeugen. Jedenfalls kann regelmäßiges Reiten, solange man nicht total blutiger Anfänger ist und völlig verkehrt auf dem Pferd sitzt, mit Sicherheit nicht grundsätzlich falsch sein. Jede Sportart kann, wenn man es ab einem gewissen Alter übertreibt, schädlich sein. Ob es nun Laufen, Brustschwimmen oder Fahrradfahren ist: ich spüre jedes Mal meinen Rücken, wenn ich es übertrieben habe. Dabei reichen sicherlich 30-45 min. Sport mehrmals wöchentlich in Kombination mit viel Bewegung und frischer Luft vollkommen aus.

    Bei meiner Arbeit hat mir übrigens geholfen, dass ich meinen Arbeitsplatz im Büro “vernünftig” eingerichtet habe, z.B. sitze ich auf einem sehr beweglichen Reithocker, um immer wieder unterschiedliche Sitzpostionen einzunehmen und mein Becken zu lockern. Zusätzlich sitze ich im richtigen Winkel zum Computermonitor und telefoniere über ein Headset mit Bluetooth, d.h. bei längeren Telefonaten kann ich sogar im Büro spazieren gehen, um wiederum mehr Bewegung zu haben.

    Außerdem hat sich meine Schlafposition geändert (nicht im Büro, sondern nachts im Bett! ;-)). Früher habe ich immer auf dem Bauch geschlafen. Mittlerweile weiß ich, dass es für die Wirbelsäule nichts Schädlicheres gibt. Somit habe ich mir eine Seitenpostion ausgesucht, in der ich mittlerweile immer einschlafe und witzigerweise meistens auch aufwache. Zum Glück habe ich noch nie großartig Schwirigkeiten mit meinem Schlaf gehabt, mit Ausnahme der Zeit als ich akute Bandscheibenvorfälle hatte. Aber auch in dieser Zeit war die “stabile Seitenlage” die beste.

    Nach meiner Erfahrung sollte ein Arzt erst dann zur OP raten, wenn es durch zu starke Schmerzen und akute Symptome nicht mehr anders möglich scheint, konservativ zu behandeln. Das ist aber immer eine recht subjektive Diagnose. Als ich z.B. meinen zweiten Bandscheibenvorfall hatte, überlies mir der Notarzt im Krankenhaus die Wahl, entweder noch stärkere Schmerzmittel zu nehmen (Tilidin/Opiate) oder mich gleich unter´s Messer zu begeben – ich habe wie gesagt bei meinem zweiten BV die Schmerzmittel-Variante vorgezogen. Als ich vor vier Jahren wie oben beschrieben trotz sehr starker Schmerzmittel nicht mehr weiter wusste und mir der Arzt meines Vertrauens zur OP riet, habe ich zugestimmt, weil ich damals einfach nicht mehr weiter wusste. Mittlerweile bin ich froh, jeweils so entschieden zu haben.

    Bei meiner OP wurde mir ein sog. Körbchen eingesetzt, dass mittlerweile zu einer Versteifung der bertoffenen Halswirbel 5 und 6 geführt hat. Somit müssen die anderen Halswirbel offenbar mehr Arbeit übernehmen, was grundsätzlich kein Problem ist, wenn alle “Nachbarn” noch in Ordnung sind. Bei mir war es leider nicht so: die Verknöcherung vom 5. und 6. Halswirbel setzte offensichtlich den leichten Vorfall zwischen dem 6. und 7. Halswirbel so unter Druck, dass ein neuer Bandscheibenvorfall entstand. Dieser brauchte wie beschrieben etwa zwei Jahre, um auszubrechen.

    Ich kann heute wieder vollkommen schmerzfrei reiten und mich die überwiegende Zeit auch völlig schmerzfrei bewegen. Ich will mich dieses Jahr sogar für die Deutschen Meisterschaften in meiner Disziplin qualifizieren. Dazu muss ich mit meinen beiden Pferden zwar noch etwas üben, bin aber momentan auch wieder fast täglich dabei.

    Auf der anderen Seite muss ich allerdings auch sagen, dass ich hin und wieder meine Wirbelsäule spüre, vor allem wenn ich sportlich zu viel gemacht habe oder wenn ich wieder zu lange am PC gesessen habe (so wie jetzt nach dem Schreiben dieser Antwort 😉 ) Dann sorge ich entweder für einen gesunden Ausgleich oder nehme schlimmsten Falls Schmerzmittel. Jedoch habe ich Tilidin schon seit längerem nicht mehr eingenommen. Zuletzt hat Ibuprofen 600 ausgereicht.

    Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort etwas hilft und wünsche Ihnen von ganzem Herzen gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Rouven Rieper

  55. hallo…….
    ich bin es wieder so habe nun die schmerztherapie prt gemacht bze zwei anläufe…….mittwoch letzte spritze und ich muss sagen es ist nicht besser geworden…..ich hab das gefühl es wird schlimmer…kann nun keine macht mehr durchschlafen nehme morfium und andere tab und tropfen und hab einfach keien lust und kraft mehr das ich ich mich für dich op endschieden habe…..komme aus Hannover wer weiss welcher arzt welches krankenhaus ist in diesen bereich gut oder hat schon erfahrungsberichte…..habe bandscheibenvorfall hlw c5 c6 c7…taubkeitsgefühl……linke seite und kann nicht mehr…..

  56. Hallo Herr Rieper,
    Danke für die lang und ausführliche Antwort. Ich bin echt froh von einem betroffenen Reiter zu hören, dass er das Reiten nicht hat aufgeben müssen. Nach meinem 1. BSV vor 10 Jahren habe ich gegen Anraten aus meinem Freundes und Familienkreis auch das Reiten wieder angefangen und es hat uns Beiden (Pferd und Reiter) gutgetan. Bei mir zeigte sich vor allem, daß es Seele – ich hänge nun mal sehr an meinem Pferd – und Körper gut getan hat. Man darf es eben nicht übertreiben (Springen eher nicht). Nun habe ich wieder Hoffnung, daß es diesmal – es ist schmerzmäßig wesentlich schlimmer – auch wieder hin bekomme. Wie sagt man, der Glaube versetzt Berge.
    Ich habe mich erstmal für Schmerztherapie entschieden und – der Krankenkasse und Ihrem Kundenservice sei Dank – nun einen MRT Termin für diese Woche erhalten.
    Bei meinen Internet Recherchen habe ich meist erfahren, daß nach Versteifung eines Wirbelsegments im Anschluß das darüber oder darunterliegende Segment einen BSV bekommen hat. Mir schein – rein subjektiv – daß diese beiden dann mehr leisten müssen und anfälliger sind oder werden. Aber das ist rein subjektiv, da erfahrungsgemäß nur Betroffene Menschen häufiger im web unterwegs sind und die Beschwerdefreien leider keine Infos mehr einstellen und Ihre Freizeit anders nutzen.
    Vielen Dank nochmals für die ausführlichen Infos und an diejenigen, die keinen Arzttermin trotz akuter Beschwerden bekommen der TIP: wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse !
    LG Heike

  57. Hallo Simone danke für dein bericht..

    Ich habe
    meine 2 schmerztherpie die erste sitzung mit drei spritzen wurde nicht besser…..dann sagte Prof. Dr. med. Götz Penkert
    das ich nochmal eine schmerztherpie machen sollte prt in der röhre aber wo anders ansetzten habe ja c5c6 c7 hlw nun habe schon wieder die 2 spritze bekommen und eine steht noch vor………….und immer noch keine besserung im gegenteil mein arm wird immer öfter taub schmerzen nehmen zu das die lebnsfreude moment null ust bin seit 6 wochen krang geschrieben und kann vor schmerzen echt nicht mehr kann keine nacht durchschlafen bin immer so um 4 wach….wie auch jetzt nehme starke schmerzmittel morfium und tropfen ich bin nun an den punkt das ich nicht mehr kann habe gestern meine 2spritze bekommen ….also eine müsste ich noch obwohl ich garnicht mehr will wenn da keine besserung ist……………so nun möchte ich eineop machen undüberlege wo in hannover welcher arzt es am besten macht “????? weiss das jemand ich habe von dr gosse gehört anastift und dr baumann fredukenstift….viell kann mir jemand helfen mit mein bandscheibenvorfall im hlw c5 c6 c7 starke schmerzen und taubheit helfen-danke….sabine 43 jahre jung aus hannover

  58. hallo sabine,

    wie ich oben schon berichtet habe quält mich seit september ein bandscheibenvorfall c7. nachdem ich 6 prt bekommen habe, die keinerlei besserung brachten und krankengymnastik und osteopathie auch null erfolg zeigten, habe ich mich dazu entschlossen, mich doch operieren zu lassen.

    da meine schmerzen im schulter-nackenbereich und arm silvester so schlimm wurden, habe ich gleich anfang januar im internet mit der recherche begonnen, mir einen neurochirurgen zu suchen. meine wahl fiel auf professor piepgras vom wirbelsäulenzentrum in hannover. es war bis jetzt die beste wahl, denn ich habe zügig einen termin bekommen und es wurde sich so viel zeit genommen und gleich veranlasst, dass ich zum mrt konnte, weil bisher nur ct gemacht wurde. anschliessend konnte ich mit den bildern wieder direkt in die praxis von prof. piepgras und nach durchsicht der mrtbilder stand fest, dass mir nur eine op helfen kann, weil der vorfall so gross ist und ich mit diesen schmerzen nicht leben möchte.

    ich verstehe dich so gut sabine, denn ich bekomme manchmal richtig panik, dass ich diese schmerzen nicht mehr aushalten kann, weil ich nicht weiss, wie ich liegen, sitzen oder stehen soll. nix bringt mir eine besserung, es ist zum wahnsinnig werden.

    ich wünsche dir viel glück und alles gute und es tut gut, wenn man liest, dass man nicht alleine damit ist.

    simone

  59. Danke Simone*****

    ich habe morgen ein ein termin bei Prof. Dr. med. Götz Penkert
    und werde mich für die op endscheiden….sollte noch lt hausarzt zum neurologen wegen nerven messen….bekommt man ja so schwer ein termin…..ich werde mich wohl von prof.penkert oder dr Baumann operien lassen….erzähl mir dann wie deine op war….ja ist schön das man nicht alleine ist….wie sagt man so gut…..posetives denken *_* alles gute lieben gruss sabine

  60. Hallo,
    ich habe mein MRT hinter mir und gestern auch den Befund von meinem Orthopäden erhalten (leider gar keine vom MRT-Arzt). Lt. Befund: BSProlaps (neu: Protrusion) C5/C6mit sagitaler Ausdehnung 0,7 cm.
    Dann folgt Fachchinesisch. Lt. Orthopäde soll ich mich sofort operieren lassen.
    Mein Bauchgefühlt sagt mir, daß ich eine zweite Meinung brauche und denke da an 2. Orthopäden u/o Neurochirurgen.
    Mein Nacken ist momentan besser seit 3 Wochen Warterei auf MRT ist alles etwas schmerzfreier, da hatte ich keinerlei Behandlung und mir mehr Ruhepausen (Liegen) in den Tag eingebaut. Wenn dieses blöde Kribbeln im re. Arm nicht wäre – das direkt nach dem 1. Strecken aufgetraucht ist, und einen beim Sitzen und Autofahren wahnsinnig macht – wäre es richtig erträglich auch ohne Schmerzmittel.
    Ich hoffe daher, daß mir ein wirklicher Facharzt auch ohne OP noch helfen kann.
    Viele Grüße und gute Besserung an alle!
    Heike

  61. Hallo meine lieben meine op steht nun fest am 2 februar bei Prof. Dr. med. Götz Penkert
    da es bei mir nicht besser wird und immmer mehr schmerzen bekomme taub in arm und hand und ohne morfium tabl garnicht mehr geht werde ich nun diese op machen bei mein bandscheibenvorfall im halswirbel c5 c6 c7 machen drückt mir mal die daumen……..habe ein wenig angst lieben gruss sabine

  62. hallöchen,

    mich quält seit september 2011 ein schwerer bandscheibenvorfall c6 und 7 und nachdem ich unter allen umständen eine op verhindern wollte und es mit den konservativen mitteln eher schlechter wurde, sollte ich eigentlich am 16.01.2012 operiert werden. kurzfristig wurde dieser termin verschoben, was mich fast um den verstand gebracht hat, weil die schmerzen jetzt seit ende dezember 2011 so hammerhart sind, dass ich eigentlich im moment gar kein normales leben führen kann, weil ich nur noch unter schmerzmittel stehe, die aber auch nur minimale besserung bringen. z. zt. nehme ich 3 – 4 x tgl 400 mg ibuprofen ein. dieses bennen und stechen und ein dumpfer schmerz ziehen in den arm bis in die finger und der arm ist auch kraftlos. jetzt sehe ich aber die verschiebung meiner op als chance, mir doch noch eine 2. meinung eines neurochrirurgen einzuholen. am donnerstag fahre ich zu professor woicieowsky nach berlin und vielleicht bleibt mir ja die op von vorne durch den hals erspart und es besteht die möglichkeit, es von hinten mit dem laser zu behandeln.

    ich kann dir heike nur raten, einen neurochrirurgen aufzusuchen, der alle methoden zur behandlung eines bandscheibenvorfalls beherrscht und eine 2. meinung ist immer besser.

    ich wünsche dir viel glück für dein op sabine und drück dir ganz fest die daumen, dass du danach schmerzfrei wieder leben kannst. viellicht berichtest du mal , wie alles so gelaufen ist bei dir.

    werde weiter berichten, was prof. woichiechowsky gesagt hat, ob es evtl. noch eine andere möglichkeit gibt und ich eine op vermeiden kann.

    werde jetzt gleich meine letzte tablette einschmeissen und hoffen, dass sie etwas wirkt und ich noch ein paar std. schlaf bekomme.

    eine gute nacht und liebe grüsse an alle geplagten

    🙂

  63. Hallo ihr lieben es ist mal wieder 4 uhr in der nacht und ich kann wie jede nacht nicht schlafen (trotz morfuim tabl trotz tropfen)10 tage noch……..bis zu op……. meine erste op…. für mich ist das echt das beste weill diese schmezen wünscht man sich nicht den schlimmsten feind…..hab echt keine kraft mehr….und das leben ist nicht mehr lebenswert ,,,,Angst ??????jaaaaaaaaaa wenn ihr mich fragt hab ich……aber mein größter wunsch ist nur aufzuwachen und schmerzfrei zusein…… ich würde die ganze welt umarmen .ich denke das ich bei prof.dr prekert gut aufgehoben bin….. op in der friedirikenstift hannover …..ich weiss nur wenn ich das überstanden habe werde ich mit der gesundheit ganz anders umgehen…..und ich werde wieder richtig Leben………wer noch eineiger erfahrumgsberichte zu erzählen hat …würde mich freuen lieben gruss und salute sabina

  64. ach sabine, diese schmerzen sind wirklich der wahnsinn und sie sind 24 std am tag da. ich habe meinen op termin am 6.2. in hannover, aber warte erstmal ab, was der neurochirurg in berlin sagt, ob es doch noch eine andere möglichkeit gibt, als die op. weisst du denn schon, was für eine op gemacht wird bei dir. bekommst du eine versteifung oder eine dynamische stabilisierung?

    hier ein kleiner auszug, was alles machbar ist bei bandscheibenvorfällen der hws:

    Das bewährte Prinzip der so genannten Fusion, d. h. Versteifung an der Halswirbelsäule nach erfolgter Bandscheibenoperation und Dekompression nervaler Strukturen, wurde in den letzten Jahren durch die Möglichkeit der Implantation einer künstlichen Bandscheibe (Bandscheibenendoprothese) ergänzt.
    Die Chance das Bewegungssegment mobil zu erhalten statt zu versteifen, scheint sich günstig auf den Verschleiß in den Nachbarsegmenten auszuwirken, d. h. auf die Bandscheiben darunter und darüber. Häufig werden diese durch die Versteifung mehr belastet, so dass der Verschleißprozeß an diesen Stellen schneller ablief und zu Nachfolgeoperationen führte. Außerdem scheint die künstliche Bandscheibe einen günstigen Effekt auf Nackenschmerzen zu haben, die nach Versteifungsoperationen häufig ein Problem darstellten.

    Die Technik der vollendoskopischen Bandscheibenoperation an der Halswirbelsäule:
    Die häufigste Alternative zum ventralen Vorgehen ist die dorsale Foraminotomie. Sie wird ohne zusätzliche Stabilisierung durchgeführt und erhält somit die Beweglichkeit.
    Bei Bandscheibenvorfällen an der Halswirbelsäule ist das Volumen des ausgetretenen Bandscheibenmaterials meist gering. Somit handelt es sich bei der ventralen und dorsalen offenen Standardtechnik zugangsbedingt häufig um einen relativ ausgedehnten Eingriff im Verhältnis zum eher kleinen Bandscheibenvorfall. Vollendoskopische Operationen der Halswirbelsäule werden eher selten durchgeführt und benötigen viel Erfahrung, da ein Risiko für eine Verletzung des Rückenmarks besteht.
    Durch die Verbesserung der Endoskope und die Möglichkeit des endoskopischen Fräsens wurde es möglich auch Bandscheibenvorfälle an der Halswirbelsäule ohne hohes Risiko vollendoskopisch zu operieren. Vorteile sind minimaler Zugang über Stichinzision, keine Abtrennung von Muskeln, dadurch keine Nackenschmerzen, keine Entfernung der Bandscheibe, nur Entfernung des Vorfalls und Entlastung des Nervens. Die Restbandscheibe kann sich erholen.
    Endoskopische Bandscheibenoperation
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    Die endoskopische Bandscheibenoperation an der Halswirbelsäule

    Im Bereich der Halswirbelsäule werden degenerativ bedingte, radikuläre Symptome, das heißt Armschmerzen, typischerweise durch mediolaterale bis laterale(seitlich gelegene) Bandscheibenvorfälle verursacht. Trotz häufig guter Ergebnisse konservativer Verfahren kann bei persistierenden Schmerzen oder neurologischen Defiziten ein operatives Vorgehen notwendig werden. Bis heute hat sich die ventrale (d.h. von vorn) Dekompression und Fusion zu einem Standardverfahren in der Operation an der Halswirbelsäule entwickelt. Sie gilt als sicheres Verfahren mit guten Fusionsraten. Dennoch werden spezifische Probleme wie z. B. Sinterungen der Implantate, Pseudarthrosen oder Zugangskomplikationen beschrieben (Schluckstörung, Heiserkeit). Als besondere Nachteile der Fusion (Versteifung) werden Anschlussdegenerationen diskutiert. Hier wird versucht, mittels Bandscheibenprothesen die Segmentbeweglichkeit zu erhalten. Aber auch dies funktioniert in ca. 30% der Fälle unbefriediegend.

    Die Technik der vollendoskopischen Bandscheibenoperation an der Halswirbelsäule:
    Die häufigste Alternative zum ventralen Vorgehen ist die dorsale Foraminotomie. Sie wird ohne zusätzliche Stabilisierung durchgeführt und erhält somit die Beweglichkeit.
    Bei Bandscheibenvorfällen an der Halswirbelsäule ist das Volumen des ausgetretenen Bandscheibenmaterials meist gering. Somit handelt es sich bei der ventralen und dorsalen offenen Standardtechnik zugangsbedingt häufig um einen relativ ausgedehnten Eingriff im Verhältnis zum eher kleinen Bandscheibenvorfall. Vollendoskopische Operationen der Halswirbelsäule werden eher selten durchgeführt und benötigen viel Erfahrung, da ein Risiko für eine Verletzung des Rückenmarks besteht.
    Durch die Verbesserung der Endoskope und die Möglichkeit des endoskopischen Fräsens wurde es möglich auch Bandscheibenvorfälle an der Halswirbelsäule ohne hohes Risiko vollendoskopisch zu operieren. Vorteile sind minimaler Zugang über Stichinzision, keine Abtrennung von Muskeln, dadurch keine Nackenschmerzen, keine Entfernung der Bandscheibe, nur Entfernung des Vorfalls und Entlastung des Nervens. Die Restbandscheibe kann sich erholen.

    Bei der endoskopischen Bandscheibenchirurgie an der Halswirbelsäule wird in Bauchlage unterm Röntgen die Höhe markiert und dann über eine Stichinzision der Trokar an die richtige Stelle platziert. Darüber wird eine Hülse geführt und dann mit einem speziellen Bohrer die so genannte Foraminotomie durchgeführt, d.h. Bildung eines kleinen Fensters von ca 5mm Durchmesser. Dann wird mit Mikroinstrumenten der Vorfall präpariert und entfernt.

    liebe grüsse und kommt alle gut durch den tag….. simone

  65. hallo simone sag mal bist du bei facebook dann schick ich dir mal meine dignose was ich zugeschickt bekommen habe was wohl dann auch gemacht wird vielleicht kannst du mir ein paar vorschläge machen ich bin Sabine Geci bei facebook oder gib deine mail adresse lieben gruss sabine

  66. Kurze Info zum Stand meines Bandscheibenvorfalles c 6 und c 7. ich werde nächsten monat in berlin von Prof. Dr. Woiciechowsky in der humboldtklinik operiert. ich bin so happy, dass es vollendoskopisch gemacht werden kann, also die dorsale Foraminotomie. ich hatte ja schon einen termin für eine operation, wo mir eine künstliche bandscheibe eingesetzt werden sollte und lt aussage des chirurgen wäre eine vollendoskopische op nicht möglich bei mir. diesen habe ich gestern abgesagt. gott sei dank habe ich mir eine 2. meinung eingeholt.

    ciaoiiiiiiiii

  67. huhu sabine, habe dich bei fb nicht gefunden 🙁

    hier meine emailadresse

    mailmir100@yahoo.de

    wärst du so nett rouven, sie dann zu löschen, wenn sie sabine gelesen hat? das letzte mal hast du sie wohl gelöscht, bevor sabine sie gelesen hat, deshalb habe ich sie nochmal reingestellt. dankeschön

    eine gute nacht euch allen!!!

  68. so liege nun im kk im friedrikenstift morgen geht es los also ist wird eine platte reinsetzt und bandscheibe wird endfernt und was eingesetzt wir am hals vorne gemacht ca 2 stunden………. hab ich eine agst
    bandscheibenvorfall c5 c6 c7 hlw

  69. huhu sabine,

    ich drücke dir ganz fest die daumen , dass alles gut wird und du danach schmerzfrei leben kannst. ich bin am valentinstag dran und obwohl es ja vollendoskopisch gemacht wird, habe ich doch ganz schön schiss davor.

    wahrscheinlich hast du bei fb gesperrt, dass dich fremde suchen können. schreib mir mal eine mail, die emailadresse steht ja oben.

    Alles Gute und du schaffst das…..

    Simone :-)))))))))

  70. kann mir jemand helfen habe eine frage und ich bin mir sicher einer von euch kann sie mir bestimmt beantworten habe drei bsv im hws c45 c56 c67 und habe schon alle damit meine ich alle sachen bis hin zur prt und und und gemacht bin seit zwei jahren mit starken schmerzen unterwegs und jetzt werde ich mich einer op hin geben da mein arm nicht mehr will also nun meine frage habe einen doc der möchte mir aus der hüfte etwas entnehmen und in die bandscheibe einsetzen hat irgend eier erfahrung und kann mir schreiben vielen dank schon mal lg angi

  71. hallo angela, ich kann dir nur aus eigener erfahrung raten, dir unbedingt eine 2. meinung eines neurochirurgen einzuholen, der alle operationsmethoden, die möglich sin beherrscht, dann bekommst du auch eine objektive meinung. kleines beispiel von mir, ich sollte anfang januar an meinem bandscheibenvorfall c6, c7 operiert werden und mir sollte eine titanplatte eingesetzt werden. daraufhin bin ich zu einem anderen neurochirurgen, der mir diese grosse op erspart, weil er es vollendoskopisch operieren kann.

    Ciaoiiii Simone

  72. Hallo ihr lieben…..hurra ich lebe noch…am freitag meien op gehabt…..es wurde vorne rechts am hals operiert platte eingestzt,implantat eingestzt bandscheibe entfernt…..und es war das beste was ich machen konnte….bin so hapyy wurde um 9 uhr abgeholt freitag und um 14.30 aufgewacht…..als ersten wo ich wach war hab ich mein linken arm nach oben gestreckt…..schmerz war weg…….bin ich glücklich mich hat herr prof dr.prekert operiert im friedrikenstift…beste endscheidung überhaupt….gestern hab ich den prof gesagt er solle mal zu mein bett kommen…hab ihn in den arm genommen und hab gesagt danke………bin wie neu geboren……so glücklich…der prof sagt er wäre sogar noch schlimmer gewesen wie auf den bildern….also alles richt gemacht….habe eien nachbarin neben mir 24 jung hat auch eien op gehabt im lendenwirbel….hat auch nur noch geweint vor schmerzen ……und ist auch der meinung beste entscheidung das wir die op gemacht haben……nun denke ich noch bis mittwoch oder donnerstg im kk bleiben…reha brauch ich auch nicht weill noch recht jung bin……ich hoffe konnte euch helfen mit meiner geschichte liebe grüss sabine

  73. nochmal ich hatte es seit nov2011 solche schmerzen morfium genommen und schmerztherapie gehabt zwei mal bzw bestimmt 7 spritzen alles schlimmer geworden….also krankenhaus hannover friederikenstift prof prenkert kann ich euch nur enpfehlen…bin sooooooooooo glücklich……musste ich nochmal schreiben lieben gruss sabine alles wird gut………..

  74. Hallo zusammen, Sabine, danke für deinen Bericht. Ich gehen am Donnerstag rein – Freitag dann die OP. Ebenfalls bei Prof. Dr. Penkert. Auch bei mir haben die CT-Spritzen nichts gebracht. Daher hoffe ich nun auch auf die OP. Dein Bericht macht mir nun noch mehr Hoffnung. Danke.

  75. hallo ihr lieben hallo asti…grüss mal de prof schön von sabine geci….also wie gesagt voll happy immer noch keien schmerzen bin so glücklich morgen darf ich nachhause……..mo fäden ziehen…noch ein wenig ruhe….alles richtig gemacht würde es immer iweder machen……lieben gruss sabine undalles gute …alles wird gut

  76. hallo ihr lieben bin nun wieder zuhause….mir geht es gut muss mich noch ein wenig schonen mo fäden ziehen….iplantat pass hab ich auch bekommen wegen flughafen wenn es piept…..hab ja eien titanplatte drin…..rötgen bilder hab ich auch mit bekommen…da kann man gut sehen was die da gemacht haben…..aber alles super……bin glücklich

  77. so fäden wurden gezogen…ales super baue langsam die table ab das ich ekein morfium mehr nehme bin un nur auf eine und höre dann langsam auf……schmerzen sind weg….alles easy werde ab 2 märz wieder arbeiten………bin sooooooooooo glücklich…..alles wird gut

  78. hallöchen,

    bin diese woche vollendoskopisch in berlin von prof. woiciechowsky an meinem schweren bandscheibenvorfall an der halswirbelsäule operiert worden. mein wahnsinnsschmerzen sind weg und mir gehts super!!! der Prof. ist ein genie und ich bin so dankbar, dass mir eine grosse op erspart wurde, wo mir eine titanplatte eingesetzt werden sollte.

    ich kann nur allen empfehlen, sich unbedingt eine 2.meinung einzuholen von einem arzt, der wirklich alle methoden, die heute zur verfügung stehen, beherrscht und der prof woiciechowsky ist einer der wenigen, die eine vollendoskopische operation von hinten durchführen. ich habe einen 5 mm schnitt und brauche seit dem eingriff keine schmerzmittel mehr und war am nächsten tag schon wieder so fit, dass ich ohne beschwerden herumlaufen konnte. hier der link von meinem prof, der mich operiert hat

    http://www.kreuzschmerzen.org/home.html

    ich wünsche allen ganz viel glück…

    simone

  79. hallo ihr lieben…so nun fast drei wochen her und nun kopl mit den morfium abgesetzt,,,,,meien narbe sieht man kaum noch…wie ein wunder…..am 8 märz zur vorsorge,,,,, und ab 2 märz arbeite ich wieder……alles super morgen fange ich wieder mit fitness an……es ist einfach schön…..ohne schmerzen aufzuwachen und einzuschlafen….also für mich war es das beste diese op zumachen……..wünsche allen anderen alles gute…und hoffe kann euch ein wenig aufbauen mit meienr geschichte…lieben gruss sabine ps c5 c6 c7 im hlw habe nun eien titanplatte implantat bekommen aber wie gesagt alles super

  80. Hallo zusammen, ich bin am 10 februar 2012 an der Bandscheibe HWS
    5/6 Wirbel operiert worden . alles bestens, super verlaufen und war für mich die beste Endscheidung, meine Frage nun… ich habe immer noch Schmerzen, nicht jeden Tag, aber zeitweise im Schulterblatt, so ein Stechen im Rücken,d as vorher auch schon da war und der Schwindel morgens beim aufstehen oder beim liegen auf dem Sofa, hat jemand von euch auch diese Beschwerden. Oder noch Beschwerden nach der OP. Danke schon mal an euch Gruß Jutta

  81. Hallo,
    melde mich zurück habe eine zweite Meinung eingeholt und auch dort war die Rede davon, daß dieser 2. Vorfall schlimmer ist als der 1. an genau dieser Stelle und der Grad der Ausdehnung schon viel mehr Beeiträchtigung ausmacht. Soll nun genau beobachten wie sich mein Arm verändert und ob die Beine beeinträchtigt werden. Kurrios ist auch den Ärzten, daß ich momentan ohne Schmerzmittel durch den Tag komme – aber: die Schlafstörungen und das kribbel bis krampfartige Gefühl im Arm sind geblieben, ab und an sackt mir beim Gehen das Knie schon mal weg. Kann aber nicht genau sagen, ob es immer die gleiche Seite ist. Wenn ich den Kopf in den Nacken legeoder nur an die Zimmerdecke schaue (also keine übermäßige Kopfbeugung) merke ich, direkt mehr Kribbeln im Arm, da der Nerv dann wohl noch mehr abgequetscht wird. Dieses GEfühl hält dann leider länger an und bleibt für 1 -2 Stunden. Habe jetzt 2 PRT hinter mir, das erste hat mir mehr geholfen. Das 2. hat wohl nicht so gut gezielt vermute ich mal.
    Simone – ich wünsche Dir alles Gute nach der OP (ich werde mal sehen, ob ich mir dort noch eine 3. Meinung einholen werde) Bitte berichte an dieser Stelle weiter von deiner Entwicklung!
    Gute Besserung an Euch alle !!

  82. Hallo Heike,

    erstmal danke für deine gesundmachwünsche:-). mir geht es nach meiner Op super. im nacken erinnert nur noch meine kleine Narbe, die wie ein Pickel jetzt aussieht daran. ich kann dir nur ans herz legen, dir bei prof. woiciechowsky eine meinung einzuholen. ich habe ihn per mail angeschrieben und meine mrt-bilder und arztberichte zugemailt und er hat mir am selben tag noch geantwortet und mir eine einschätzung gegeben. ich weiss ja nicht, wie lange du diese beschwerden jetzt hast, aber warte nicht zu lange damit und vor allem mach nicht den fehler wie ich und lass dir mehr als 3 prt geben. lt. aussage des prof. sollte man nach 3 prt aufhören, falls keine besserung eintritt, denn wie du sicherlich weisst, sollen dir die spritzen nur dabei helfen, dass du keine schmerzen hast und der körper sich selber hilft. gegen deinen bandscheibenvorfall helfen sie nicht, außer das sie entzündungshemmend sind. ich habe letztes jahr zu lange an dieser behandlungsmethode festgehaltern und insgesamt 6 prt bekommen, die immer nur für ein paar std wirkten.

    mittlerweile mache ich wieder sport und fahre rad und bekomme noch krankengymnastik. natürlich merke ich noch ab und an, dass ich operiert wurde und mein linker arm, der ja völlig kraftlos war, ist noch nicht ganz so wie er vorher war. evtl. bleibt das auch so, weil ich halt zu lange mit der op gewartet habe.

    ich wünsche dir heike, dass du die für dich schonendste behandlung findest und bald wieder ein schmerzfreies leben führen kannst.

    ich habe wirklich viel im internet recherchiert und von münchen bis hamburg mit ärzten kontakt aufgenommen und es hat sich gelohnt, denn mir blieb eine grosse op erspart dank des professors. aus ganz deutschland, sogar aus der schweiz, lassen sich wirbelsäulengeplagte dort behandeln.

    viel glück heike

    und liebe grüsse simone

  83. Hallo,

    – Dir Simone weiterhin alles Gute und lass weiter von Dir hören (noch ist ja alles ganz frisch)
    – Danke fürs löschen der doppelten Einträge – sorry =:-o
    Ich habe jetzt die 3. PRT bekommen und das erste mal keine Erstver- schlechterung. Momentan nahezu schmerzfrei auch im Arm, bei gewissen Bewegungen bleiben die Probleme – sollte es so bleiben, hoffe ich die Halsmuskulatur mit KG aufbauen zu können und keine weitere PRT mehr zu brauchen. Dennoch will ich mir noch eine fachliche Meinung einholen um nicht den Termin zu verpassen und größere Ausfälle im rechten Arm zu reskieren. Beim Schreiben kribbelt es nähmlich immer noch. Durch PRT ändert sich ja nichts am Zustand, der die Nervenbahn einengt. Mal sehen im Moment ist´s so ok, im Verglei ch zum Jareswechsel – hoffentlich wirds nurmit dem Kribbeln doch noch etwas besser.
    Bis dahin Gruß an alle – es braucht Zeit…
    Heike

  84. Hallo
    Ich bin letzte Woche zwischen 6/7 HW operiert worden.
    Der Schmerz im Arm war sofort weg.
    Jedoch habe ich noch ein sehr starkes Taubheitsgefühl im Zeigefinger.
    Der Arzt sagt das kann Monate dauern.
    Was habt ihr für Erfahrung bez. Taubheit?

  85. Hallo Herr Rieper,

    ich kann mich Ihrer Meinung über Dr.Kiemle nur anschliessen. Ich gehöre zu den LWS-BSV Geplagten, nach 1 1/2 Jahren mit konservativen Therapieversuchen habe ich mich vor 8 Tagen von Dr.Kiemle operieren lassen…..endlich schmerzfrei. Jetzt muss nur noch alles heilen.

    Ich bin “nur” Kassenpatient, aber ich kann Ihre Erfahrungen mir der Praxis von Dr.Kiemle nur bestätigen. Zeitnaher Termin (5 Tage), sehr gute Beratung und Aufklärung. Bei meinem stationären Aufenthalt (7 Tage) sehr gute Betreuung, Herr Dr.Kiemle kam jeden Tag, auch am Wochenende.

    Ich habe mich auch von zahllosen “Besserwissern” beeinflussen lassen….lass dich bloss nicht operieren….was da alles schiefgehen kann…..nur Horrorgeschichten.

    Heute weiss ich: Sollte ich nochmal einen BSV erleiden, würde ich sofort zu Dr.Kiemle gehen und mich auf seinen Rat verlassen….auch Dr.Kiemle operiert nicht sofort.

    Ich wünsche allen WS-Geplagten gute Besserung.

    LG Eveline

  86. Hallo zusammen,

    ich bin 35 Jahren und Mitte Mai 2012 wurde bei mir ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Die Daignose des Radiologen kann ich nicht genau identifizieren, es steht was von ausgedehnter r. undiolot. Prolap im C 5/6 mit…..einer Stenose. Jedenfalls habe ich heute den Befund mit 2 Ärzten besprochen. Ich war bei 2 Neurochirurgen, hatte 2 MRT Untersuchungen, das letzte Anfang Juli. Die Situation war unverändert. Jetzt hat ein Neurochirurg vorgeschlagen bis Oktober zu warten und wenn da keine Besserung ist sollte man über eine OP nachdenken und der andere tendiert eher es konservativ zu versuchen. Ich muss sagen, dass meine Schmerzen am Anfang sehr stark waren (also Schmerzen im Nackenbereich, im Schulterbereich, Oberarm) doch nach 1-2 Wochen haben sie nachgelassen. Jetzt momentan habe ich auch keine akuten Schmerzen. Also im Nackenbereich kaum, Schulter auch sehr wenig. Ich verspüre aber im Trizepbereich ab und zu ein ziehen und im unterarm ein wenig. Sport mache ich nachwievor, also insgesamt fühle ich mich gut. Meine Frage ist, ob ich es weiter auf dem konservativen weg versuchen soll oder könnte es schlimmer werden wenn ich warte? Wie gesagt meine Schmerzen sind nicht akut, deswegen tue ich mich schwer über OP nachzudenken. Vielen Dank.

  87. Hallo,
    melde mich zurück, um allen Hoffnung zu machen mit einer konservatinen Behandlungsmethode und vieeeeeel !!! Geduld zu einem guten Zustand nach Diagnose BSV HWS ohne OP zurückzufinden.
    Ich habe mich für die konservative Methode entschieden, 3 PRTs mit mäßigem Erfolg hinter mich gebracht und dann mit Ganzkörperakkupunktur sowie Behandlungen beim Ostheopathen begonnen. Zuhause habe ich mir mein eigenes Fitness- programm zusammengestellt: Muskelaufbau und viel Entspannung Schulter Nacken-Bereich. Alles in Maßen, zuviel zu schnell wollen ist kontraproduktiv, immer soviel wie der Körper gerade verträgt. Nun ist der Arm endlich wieder besser – Armeisenlaufen nur nach Fehlbelastung -, es hat ein halbes Jahr gedauert – aber es hat sich gelohnt! Meine HWS ist nicht versteift und ich kann nahezu schmerzfrei leben. Nur Überkopfarbeiten mit langem Kopf in den Nacken legen mache ich nun nicht mehr.
    @Rouven: Ich habe nun langsam begonnen wieder zu reiten, erst nur Schritt, dann langsam gesteigert. Nun sind wir wieder fit für Ausritte. Das Reiten tut mir gut – es lockert! meine Verspannungen und “macht den Kopf frei”.
    Ich bin froh mich für diese zwar langwierige Methode entschieden zu haben und möchte mich an dieser Stelle auch noch mal bei allen bedanken, die mich auf meinem Weg begleitet haben und es noch tun.
    Ich hoffe, daß ich so auch dem einen oder anderen etwas Mut machen konnte, etwas mehr Geduld mit seinem Körper zu haben und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
    Ich drücke Euch allen die Daumen, daß Ihr den richtigen Weg für Euch wählt. 🙂

  88. Hi,

    mir ist es mit meinem Bandscheibenvorfall sehr ähnlich ergangen. Habe aber leider weder Sedativum noch Bestrahlung bekommen. Nach drei Monaten hatte ich dann letztlich einen Termin bei einem richtigen Orthopäden.

    Zuerst war ich beim Orthopäden des SVWerder Bremen. Dieser empfahl mir nach etlichem Stunden Wartezeit, das ich im Internet schauen soll, da gäbe es schöne Übungen.

    Das war’s damals auch schon – Abschluss der Behandlung.

    Der nächste Termin bei einem Orthopäden ließ dann gut drei Monate auf sich warten und der Orthopäde war dann sogar schon richtig gut.

    Ich bekam eine einwandfreie Behandlung mit einer Art Streckbank. Das war gut, aber leider ist die Angelegenheit dabei nicht wirklich beständig verbessert worden.

    Außerdem hat er bei mir an der Wirbelsäule auch noch einen fetten Tumor entdeckt, der sich aber zum Glück als gutartig herausstellte. Aber das ist eine andere Baustelle.

    Wie es der Zufall so will bin ich dann zu einem Bekannten in Berlin gereist, der gleiches Leid durchkämpft hat. Das war mein Sauglück, denn Hardy konnte mir ein gutes Krankenhaus empfehlen; mit kaum Wartezeit usw. und ich musste nicht mal unters Messer. Nur Physiotherapie und einige Gymnastik für zuhause waren notwendig.

    Der Hinweis vom Doc der Klinik war einfach geistreich. Er untersuchte mich und empfahl mir die Matratze zu wechseln und siehe da – das Mühsal würde Tag für Tag immer weniger.

    Das ist so geblieben und ich kann wieder alles machen – sogar schwere Lasten heben.

    Berlin ist für mich zwar ein Bisschen weit weg, aber lieber weit weg, als ständig krank.

    Liebe Grüße und gute Besserung

  89. Hallo,
    ich bin nicht selbst betroffen, sondern mein Freund und dem geht es so schlecht, dass er nur noch im Bett rumliegen und Schmerzmittel schlucken kann. Die Diagnose ist wohl Bandscheibenvorfall/Quetschung zwischen dem 3 und 4 Halswirbel. Bin ehrlich gesagt etwas geschockt über die Infos hier. Sind die ersten die ich so lese. Der Arzt beim MRT hat geraten Physiotherapie und Schmerzmittel. Das macht er jetzt seit Woche. Hilft bisher nichts. Die Schmerzen hat er seit ca. 7 Wochen. Das braucht ja wie ich lese jede Menge Zeit. Wäre trotzdem super, wenn irgendjemand einen Tip für einen guten Arzt im Ruhrgebiet/Dortmund hätte. Bin sehr ratlos. Danke!

  90. Hallo ich bin Anna 47 jahre,hätte im Okt,2013 einen großen Bandscheibenvorfall, am 9 DEZ Op,mir wurde ein Künsliche Bandscheibe eingesetzt,ich hatte so starke schmerzen vor dem Op das ich Tillitin,und 800 ibo,nehmen muste ,doch weil bei mir die Nervenwurzel eingeklemmt war , halfen diese Schmerzmittel nicht, ich bin 2 mal durchgedreht vor schmerze , ich weis für mich das der Op das beste war was mir passiern konnt.die schluck beschwerden waren nichts gegen die schmerzen vorher, ich habe jetzt noch schmerzen aber nicht mehr diesen schmerz,wie zuvor,damit kann ich leben,und die lämung im Arm ist weg.

    lg Anna

  91. Hallo, nach 4 schmerzhaften Wochen ist bei mir ein bsv der hws fest gestellt worden. Die Schmerzen sind der Horror, seit heute bekomme ich tilidin. Leider kenne ich keinen annahernden guten Orthopäden im raum Köln Bonn, sodass ich beim HA in Behandlung bin. Die Orthopäden bei denen ich jetzt seit Wochen in Behandlung bin- die kann man vergessen. Ich möchte wenn es irgendwie geht keine op machen lassen. Aber so geht es auch nicht weiter. Weiss jemand eine gute Anlaufstelle hier im raum?
    ich wäre so dankbar. Lg kati

  92. Hallo ich habe es seid über vier Wochen kann meinen rechten arme ohne Schmerzen nicht gewesen bekomme jetzt starke Schmerzmittel am schlimmen ist es wenn ich mich hinlegen will weil ich nicht wie und morgens sind die Schmerzen so groß erst hieß es es ist osthproe und einen nervenentzüng Montag geht es s noch mal zum MRT

  93. Hatte schon eine stationäre Spritztherapie ohne Erfolg, nun bin ich am überlegen an der Uni Homburg eine OP vorzunehmen,nach einem Gespräch mit einer Operierten ,Sie hatte die selben Simthome wie ich ,mit Schmerzen und Lähmungserscheinungen in der linken Hand und Zehen. Die Patientin war nach 2 Tagen sehr zufrieden ,on
    hne Schmerzen und Lähmungen,am 4 Tage wieder fit und Entlassen worden.Das könnte ein Anlass sein mich für eine OP zu entscheiden.

  94. Hallo N.Gutheil!

    Bei mir war es ja auch so, dass die Schmerzen praktisch sofort und die Lähmungserscheinung relativ schnell verschwunden waren. Natürlich muss man immer für sich selbst entscheiden, ob man eine OP will. Bei mir war es im Nachhinein betrachtet die richtige Entscheidung.

    Wünsche Ihnen alles Gute und baldige Genesung!

    LG
    Rouven Rieper

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